Banner
 .: Kulturkreise · Lande · Kulturkreise · Mystik · Geister · Hexerei ·
Bearbeitet am 21.02.2018, 20:03
Zitat · antworten

Sommernomaden in den WindlandenFürstenhäuser der SeevölkerinselnSeevölker

Große Völker sind zahlreich in den Landen und man trifft womöglich auf sie.
Fürstenvölker sind in diesem Zeitalter unter ihren Fürsten geeint und unterliegen deren Rechtsprechung. Die Fürsten erhalten von ihren Untertanen Abgaben, durch welche ihre Truppen unterhalten werden, die für den Schutz des Fürstentums zuständig sind.
Stammesvölker berufen sich sippenübergreifend auf gemeinsame Ahnen. Gemeinsam tragen sie Feste aus, unterhalten Kultstätten und streiten zusammen, haben jedoch ein strengeres Eherecht, nach welchem Vermählungen außerhalb des Stammes verpönt sind.
Ur ist die Sprache der Riesen und Urwesen, sowie Hexensprache der Elementarhexerei. Ur ermöglicht auch Wesen, die sonst physisch zu keiner Sprache in der Lage sind, zu kommunizieren, wenngleich diese Art sie zu sprechen oft nur schwer verständlich ist.
Der Urbaum gebar zwei sterblich Kinder, Líf und Lífþrasir, die darin verborgen schliefen, um mit den Sternen zu erwachen und als erste ihrer Art über die alten Lande zu schreiten. Das dritte Volk sucht entgegen Prophezeiungen eigen Willen und seine Bestimmung.

Seevölker, die Menschen der Windlande, sind für unter Menschenvölkern hohes Alter, Ahnenverehrung und die von den Arachnen dargebrachte Webkunst bekannt. Seit der Sinflut leben sie auf den Seevölkerinseln und an den Küstengebieten des Ostens. Seevölker zählen zu ihren menschlichen Wurzeln das Geschlecht der Sturmriesen unter ihren Ahnen.

Physiologie
Biologie
 ~1,7 Meter  Körpergröße 
 ~70 kg  Gewicht 
 ~40 Jahre  Lebenserwartung 
 ~16 Jahre  Zeugungsfähigkeit 
 ~9 Monate  Schwangerschaft 
 ~1 Kind  Anzahl Nachkommen 
 ~3 Jahre  Stillzeit 
 Gleichwarm  Thermoregulation 
BildDie Menschen der Seevölker haben einen blassen Hauttaint, sowie tiefschwarzes Haar und oft ebenso dunkle, selten auch grüne oder blaue Augen. In ihrer Gesichtspartie stechen die hohen Wangenknochen und die schmalen Augen hervor, welche vor Schneestürmen und vom Schnee zurückgeworfenen Sonnenlicht schützen.
Bei Frauen, die desöfteren körperlichen Anstrengungen ausgesetzt sind, zeigen sich die Anzeichen von Schwangerschaften erst wenige Wochen vor der Entbindung. In Zeiten schwerer Winter können sie weiterhin während der dreijährigen Stillzeit keine weitere Schwangerschaft erfahren und so nur etwa alle vier Jahre ein Kind zur Welt bringen.
 Wie allen Warmblütigen sind auch diesem Volke Erkältungen und Fieber nicht fremd. Menschenvölker sind zudem anfällig für Miasmenleiden, die sich ansteckend vor allem in großen Populationen in ihrem Volke verbreiten und viele Opfer fordern können, so etwa Pocken oder auch die Pest.

Nach Westen Steppenlanden hin mischt sich ihre Population mit jener der Steppenvölker, zum Süden hin geht sie in jener der Sonnenkinder auf.

Saga
Bergzuflucht
Zu Beginn des Zeitalters flohen die Seevölker in die Berge und errichteten dort die heiligen Schreine zur Sturmbändigung.

Uferbesiedlung
Mit den langen Wintern waren die Seevölker gezwungen die hohen Gebirge wieder zu verlassen und in die Nähe von Flüssen und ans Meer zu ziehen. Hier erblühte der Mondkult aufs neue. Die als Totengöttin bekannte Gottheit wurde zur Schutzpatronin der Hauptfamilien, die im Zentrum ihrer Stämme standen.

Schmiedefürsten
Einige Familien wussten um das Bronzegeheimnis und schmiedeten bronzene Klingen an den heiligen Windschmieden auf den hohen Klippen. Einzig diese Hauptfamilien tragen einschneidige gerade Schwerter, mit welchen vor allem Stammesfehden ausgefochten werden. Nach Jahrzehnte andauernden Stammeskriegen erheben sich aber auch die Seefürsten. Durch Unterwerfung oder in Wahlmonarchie von den Stämmen des Fürstentumes zur Friedenswahrung bestimmt unterwerfen sich die Stämme ihrer Herrschaftstellung und leisten Abgaben zur Versorgung fürstlicher Truppen. Die Fürsten wiederum zeigen sich weltoffen und wissbegierig, entsenden Gesandschaften in fremde Reiche und ersuchen mit Handel und Technologien in die Zukunft zu schreiten. So fanden sie mit den Arachnen zur Webkunst, mit den Sonnenkindern zum Holzrad und mit den Tauren zur Schiffsfahrt. Inzwischen besitzen viele Hauptfamilien ein Schiff, Fürsten zumeist eine kleine Flotte. Auf Einladung der Fürsten erreichen Nornhexer ihre Höfe und bringen ihnen die Runenschrift dar.

Gesellschaft
BildDie Seevölker sprechen Ur im Dialekt der Nixenzunge. Zu Beginn des Zeitalters flohen sie mit der Sinflut in die Berge, welche nun die Seevölkerinseln bilden. Mit der neuen Eiszeit waren viele Verbände wiederum gezwungen die hohen Gebirge zu verlassen und in die Nähe von Flüssen und ans Meer zu ziehen. In Andacht an ihre alte Heimat existieren nun zahlreiche große Schreine in den nun unwirtlichen Gebirgen, welche die religiösen Zentren der Seevölker bilden.

Die wichtigste religiöse Strömung ihres Volkes ist die Seehexerei. So leben unter den Sippen die Windnomaden, deren korrumpierte Schreinwächter schließlich von ausgesandten Nachkommen der Familienoberhäupter niedergestreckt werden, um das Leben sterblicher Seekinder zu schützen.

Im Zuge ihres ausgeprägten Ahnenkultes wie auch der Fischerei ist ihnen auch der Mond wichtig, wobei sie die Totengöttin eher in dieser Funktion denn als weiße Jägerin ehren. Weiterhin wandern inzwischen Rabenhexer durch das Land und bringen den großen Familien die Runenschrift dar.

Hohen Respekt haben die Seevölker vor dem Alter, so auch vor ihren Ahnen. So sind ältere Personen ihrer Gesellschaft stets von höherer Autorität, während etwa gleichaltrige auch als gleichrangig gelten. Neben der Weisheit der Alten, die ihnen als kollektives Gedächtnis von hohem Wert ist, sind auch die Verstorbenen lange noch Teil der lebenden Familie, werden besänftigt und geehrt, und unterstützen sie ihrerseits vor außerweltlichen Mächten.

Stammesgesellschaft
Viele Seekinder leben in Sippen von etwa 20 Personen nomadisch als Jäger, Sammler und Küstenfischer in Erdhügelbauten. RentierhirtenFür solche künstlichen Hügel werden zunächst Gruben ausgehoben und mit hölzernem Gerüst, Rinde und Erde verkleidet, sodass schnell Gräser und Wildblumen darauf blühen. Zu Wanderungen oder bei Zerfall werden solche Bauten als Grabhügel versiegelt, beherbergen alle Spuren ihrer Anwesenheit und sind bereits einige Monate nach Verlassen nicht mehr als Siedlung auszumachen. Mit rotem Ton erzeugen solche Sippen an ihren Feuern Kochgefäße und Tonfiguren. Neben Schmuck aus Perlen und Muscheln haben Raubfischzähne großen Wert, die auch als Spitzen ihrer Jagdwaffen gebräuchlich sind. Vor allem auf dem Festland gibt es zudem Rentierhirten unter diesen Sippen, welche die Herdentiere auch zum Transport vor ihre Schlitten spannen, um das weite Land mit diesen zu bereisen, und zur eigenen Ernährung Einzeltiere ihrer Herden erbeuten. Auf ihren Reisen sammeln sie die Fasern einiger Pflanzen, welche in sesshaften Siedlungen ihrer Verwandten zu Garn gesponnen werden. Treffen solche Sippen in den Steppen aufeinander, kommt es manchmal zu Vermählungen zwischen diesen.

Etwa fünf solcher Sippen identifizieren sich als nomadische Nebenfamilien einer sesshaften Hauptfamilie, die wiederum etwa 20 Personen zählend an den Küstengebieten beheimatet ist. Mit fortschrittlicher Holzverarbeitung lebt diese in großem Anwesen und ist mit Schiffsbau zur Hochseefischerei befähigt. Mit von den Arachnen dargebrachter Webkunst stellen sie dort an Gewichtswebstühlen die nach diesem Volke edelsten Gewänder her, knüpfen Netze und spielen auf von den Gewichtswebstühlen inspirierten, hellen Zupfinstrumenten. Seit der kranichköpfige Weise ihnen die Bronzegeheimnisse brachte, schmieden sie an heiligen Windöfen an den Küsten einschneidige gerade Schwerter. BildAuch das Holzrad ist ihnen bekannt, mit welchem zweirädige, einspännige Fuhrwerke gebaut werden. Von einem Rentier oder Pferd gezogen dienen sie dem Transport von Handelsgütern zwischen festen Ansiedlungen, sowie als sichtgeschützte Kutschen für die Abkömmlinge hoher Familien.
Den so lebenden Familien untersteht eine Hand voll Bediensteter, die ihnen über jeden Zweifel ergeben sind. Den nomadischen Nebensippen entstammend werden solche Bedienstete von Klein auf zu ihrer Rolle und formellem Benehmen erzogen, und sind schließlich für Arbeiten im Anwesen und das Wohlergehen der Hauptfamilie zuständig. Zudem leben einige Söldner, Handwerker und Fischer in kleiner Ansiedlung um das Anwesen.
Die Hauptfamilien unterstehen stets einem Familienoberhaupt, welches auch von den Verwandtschaftsbanden her im Zentrum der Familienstrukturen steht. Striktem Erbrecht folgend gebührt diese Stelle dem oder der Erstgeborenen des letzten Oberhauptes, wobei manchmal auch jüngere Nachkommen bemühen sich zu beweisen und diese Stelle einzunehmen. Eine Folge dieser Struktur ist das strikte Eherecht, mit welchem die Erbfolge nur akzeptiert wird, wenn die letzten Generationen des Anwärters ebenfalls bereits den Familiennamen trugen. Steht eine gewünschte Erbfolge fest, werden die übrigen Nachkommen manchmal mit anderen Ämtern betraut oder zum Dienst in ferne Schreine entsandt, um keine Konkurrenz darzustellen. Manchmal werden die Nomaden der Nebenfamilien für einen Erbfolgestreit instrumentalisiert, wobei ein solcher oft von fremden Familien geschürt wird, um die so verwickelte Territorialmacht zu schwächen.

Unterwerfung
Unter diesen Siedlungen hoher Familien existieren solche, welche nach Unterwerfung ihrer Nachbarn oder durch Wahl zur Wahrung von Stammesbündnissen als Seefürsten über die Lande regieren. Einige auf sie eingeschworene Beamte, oft enge Familienangehörige, bereisen die Lande und sind vor allem für die Durchsetzung der Tributpflicht zuständig. Selbst in alten Fürstentümern kommt es noch immer zu Machtkämpfen mit den anderen Familien, die als solche erkannt und entsprechend beantwortet werden müssen. Berühmt wurden hierbei neben großen Feldherren auch Taktiker, die ihr Anwesen nie verließen, dort nur von den engsten Angehörigen ihrer Familie gesehen wurden und dennoch zu großen diplomatischen Errungenschaften instande waren, und so etwa Feinde ausschalten oder Friedensabkommen erzwingen konnten.

Errungenschaften

Uferfischjagd

Uferfischerei

Bootsfischerei

Meeresfischerei

Hundezucht

Rentierhirten

Rinderzucht

Kleinwildjagd

Beizjagd

Rentierjagd

Wildpferdjagd

Hirschjagd

Rinderjagd

Mammutjagd

Sammeln

Gartenbau

Sieglerschiff

Wellenreiter

Seestreitwagen

Einbaum

Korbboot

Winteralben »»
 Sprung  
  Mitglied im
Weltenbastler-Webring
« Letzte · Nächste »
 · Liste · Zufall ·
Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor