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Bearbeitet am 03.02.2018, 14:49
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Südliche TerritorienSüdliche TerritorienSphingen und Lamassu

Bekannte Völker sind ein eher seltener Anblick, etwa da es nicht viele von ihnen gibt, sie nur in wenigen Regionen vorkommen oder zurückgezogen leben, doch hat man gewiss schon manche Geschichte über sie gehört.
Stammesvölker berufen sich sippenübergreifend auf gemeinsame Ahnen. Gemeinsam tragen sie Feste aus, unterhalten Kultstätten und streiten zusammen, haben jedoch ein strengeres Eherecht, nach welchem Vermählungen außerhalb des Stammes verpönt sind.
Ur ist die Sprache der Riesen und Urwesen, sowie Hexensprache der Elementarhexerei. Ur ermöglicht auch Wesen, die sonst physisch zu keiner Sprache in der Lage sind, zu kommunizieren, wenngleich diese Art sie zu sprechen oft nur schwer verständlich ist.
Die Abkömmlinge von Urgeistern und jenen wilder Tiere, zu deren tierischer Gestalt allenfalls humanoide Gesichter und manchmal deren Brust sie kleidet. Ohne Hände sind ihnen die Handwerke fremd, doch sind sie so die geschicktesten Jäger ihrer Beute.
Gehörnte Völker tragen oft mit Stolz Horn am Haupte, mit welchem sie in Wettkämpfen aufeinander stoßen. Derart bewaffnet vermögen sie es auch gegen jedwede Bedrohung zu rammen und sich so zu wehren.
Mit Flügeln versehene Völker vermögen darauf zu gleiten oder gar zu fliegen, doch selbst Gleitsprünge und Drohgebärden erweisen sich ihnen bereits als nützlich.
Nachtaktive sowie in der Unterwelt beheimatete Völker können gut im Dunkeln sehen und tragen oft Krallen.

Sphingen und Lamassu, die Würger, sind Mischwesen mit dem Leib von Löwen oder Stieren, die südlich des Nordlandstromes beheimatet sind. Sie alle sind von großer Gestalt, schnellfüßig und stark. Im Gegensatz zu den Löwenartigen der mythischen Fauna sind Sphingen und Lamassu zur Sprache fähig und bekleiden im Volke der Sonnenkinder hohe Ränge. Ihre kulturlosen sowie meist sprachunfähigen Verwandten hingegen gelten als wilde Bestien, die oft auch Jagd auf Menschen machen, zum Teil jedoch auch als Reittiere domestiziert wurden. Entfernt verwandt sind Sphingen und Lamassu auch mit den Harpyen, die im Gegensatz zu geflügelten Unterarten der Sphingen zu fliegen vermögen.
 Urwesen sind Abkömmlinge der Urdämonen und können einer der Gewalten zugeordnet werden.

Physiologie
Biologie
 ~1,3 Meter  Körpergröße 
 ~250 kg  Gewicht 
 ~25 Jahre  Lebenserwartung 
 ~6 Jahre  Zeugungsfähigkeit 
 ~4 Monate  Schwangerschaft 
 ~1 Kind  Anzahl Nachkommen 
 ~8 Monate  Stillzeit 
 Gleichwarm  Thermoregulation 
Shedu
 ~1,9 Meter  Körpergröße 
 ~900 kg  Gewicht 
Anatomie
Unterschieden werden zahlreiche Arten an Sphingen und Lamassu, welche auch untereinander Nachkommen wieder anderer Unterarten zeugen können. Während Sphingen beidgeschlechtlich existieren, sind die geflügelten Lamassu auf jeweils ein Geschlecht beschränkt. Ob ihrer Physiologie haben sie alle eine äußerst kräftige, eindringliche und hallende Stimme, die zumeist mit Erhabenheit in Verbindung gebracht wird und vor allem solche, die nicht zu einer hohen Nobilität gehören, einschüchternd in ihren Bann zieht.

 Wie allen Warmblütigen sind auch diesem Volke Erkältungen und Fieber nicht fremd. Sphingen kennen zudem ein Dämonenleiden, bei welchem sie leicht reizbar in Drohgebärden und Zorn verfallen. Dies gilt als dämonisches Erbe ihres Blutes und deutet eine Verwilderung dessen an.

Polymorphismus der Sphingen
AndrosphinxSphingen sind von Gestalt her große Löwen, welche die Gesichter anderer Wesen tragen. Die Androsphinx zeigt sich mit dem Gesicht der Menschen, die Criosphinx mit dem gehörnten Haupt eines Widders und die Hieracosphinx wiederum mit dem Haupte eines großen Falken. Sphingen werden nach viermonatiger Schwangerschaft blind geboren.


Polymorphismus der Lamassu
BildLamassu waren ursprünglich eher seltene Nachkommen einer der Sphingenart mit jeweils einer der übrigen beiden. Kinder mit den widderköpfigen Criosphingen waren die Shedu, männliche Stierwesen mit menschlichem Haupte und großen Falkenschwingen, die über den kräftigen Schultern zusätzlich zu den vier Gliedmaßen des Bullen getragen werden. Kinder mit den falkenköpfigen Hieracosphingen waren die Apsasu, weibliche Androsphingen mit menschlicher Brust und den großen Falkenschwingen, die ebenso zusätzlich zu den vier Gliedmaßen des Löwen über den Schultern getragen werden. Die Falkenschwingen beider Lamassu sind zwar von imposanter Größe, eignen sich ob ihres Körpergewichtes jedoch mehr zum Drohen und für lange Gleitsprünge denn für Flüge. Shedu können mit Crio-, Apsasu mit Hieraco- und Androsphingen weitere ihrer Art zeugen, andernfalls die übrigen Sphingen.

Polymorphismus wilder Nachkommen
Als zumeist unerwünschte Nachkommen gelten den Sphingen und Lamassu die wilden Löwenartigen. Hierunter fallen die Mantikoren, Greifen und Chimären. Sie alle sind Ausprägung davon, dass der Einfluss einer der ursprünglichen Sphingenarten in der Blutslinie zu stark wurde. Die Linie der Androsphingen vermag hierbei Mantikoren zu wecken, jene der Criosphingen die Chimären und die Linie der Hieracosphingen die Greifen. Sie alle kennen keine Kultur und sind eher der Fauna zuzuordnen. Fern der Gesellschaften jagen sie nach Beute und zeugen ihrerseits Nachkommen, unter welchen auch die für die Bestien wiederum unerwünschten Sphingen wieder das Licht der Welt erblicken können. So ist im Kind einer Chimäre und eines Greifen etwa die Linie der Androsphingen wieder erstarkt, sodass eine Androsphinx oder ein Mantikor daraus hervorgehen kann.

Saga
Patrone der Sonnenkinder
Erst nach der Flut gelang es Menschen zu Kindern der roten Löwen zu sprechen und diese Begegnung ohne jedes Blutvergießen zu überstehen. So berichteten die menschlichen Hexenwesen und Stammesfürsten vom Phoenixfeuer und brachten die ersten Sphingen dazu sich über das Sonnenaug zu wundern. In Not geraten wandten sich die Menschen an die wilden Wesen, die ihnen halfen ihre Feinde zu bezwingen und zum Dank eingeladen wurden der Wildnis zu entsagen. So wuchsen Sonnenkinder und Sphingen zusammen, und bald schon führten die Sphingen die gemeinsamen Jägergruppen an. So in etwa beginnt die Geschichte jeder Dynastie der Andro-, Crio- und Hieracosphingen unter den Stämmen der Menschen.

Keine Bestien zu gebären
Bald schon lernten sie, dass sie nicht unter der eigenen Sphingenart bleiben konnten, wenn auch ihre Kinder zur Sprache fähig sein sollten, und vereinbahrten Ehen mit den Sphingenfamilien anderer Stämme, mit welchen oft auch politische Bündnisse einhergingen. So ward es Sphingen stets wichtiger ihre Ahnenlinien über viele Generationen zu kennen, zunächst nur um sicherzugehen keine Ungeheuer zu gebären, doch bald schon um ihre Blutlinien immer weiter zu kultivieren.

Erwachen der Lamassu
Erst kürzlich erblickten in den Dynastien, die stärker um die Ausgewogenheit ihrer Blutlinien bedacht waren, die ersten Lamassu das Licht der Welt. Ihren eigenen Eltern überlegen nahmen Lamassu vielerorts eine Vormachtstellung ein, die nur zu oft blutig erkämpft werden musste. Vor allem in den hohen sozialen Stellungen, etwa als militärische Truppenführer oder als Richter, verdrängen Lamassu zunehmend die Sphingen.

Gesellschaft
Hohen Wert legen die Sphingen und Lamassu auf ihre Abstammung und die Einhaltung ihrer Gesetze, die im Laufe der Generationen regelmäßig Vermählungen mit den Sippen anderer Sphingenarten fordern, auf dass ihr Volk weiterhin im Zeitalter des Lichtes und der Ordnung lebe. Denn wenn sie dereinst vergessen werden, droht die wilde Nachkommenschaft, das finstere Blut ihrer Art, Überhand zu nehmen und den Untergang ihrer Kultur herbeizuführen, das Zeitalter von Chaos und Verirrungen, welches das Ende ihrer Art zu besiegeln vermag. Stets mahnten die gefürchteten Bestien sie zu dieser Ordnung und waren Symbol allen Grauens, das tief in allen Sphingen schlummert.

ApsasuVon hohem Ansehen sind ihnen die drei Arten sprachfähiger wie geflügelter Artgenossen. Diese sind den übrigen durch ihre Schwingen und die damit verbundene Gewandtheit körperlich überlegen, werden überdies aber auch mit Scharfsinnigkeit und hoher Intelligenz in Verbindung gebracht. So bekleiden die Lamassu nicht selten hohe Ränge, während die dritte Art, die Mantikoren, als unheilige Ausprägung der Androsphingen dämonengleich gefürchtet sind. Auch andere Völker teilen diese Anschauung, empfinden entgegen der Weisheit der Lamassu die übrigen Sphingen jedoch oft als so scharfsinnig wie einfältig. So wagt man kaum sie anzulügen und somit zu erzürnen, fürchtet zugleich jedoch ihre Deutung und Reaktion auf das Erzählte. Der hohe Stolz dieser Wesen wird einzig im Volke der Vetralfar wieder erreicht, weshalb ihr Umfeld die Regeln der gesellschaftlichen Ordnung und angemessenen Umgang wahren muss, um sie nicht zu beleidigen und ihren Zorn wie auch Strafen auf sich zu ziehen.

Sphingen wie Lamassu leben vorwiegend in den Nomarchenstädten der Sonnenkinder. Eine jede Stadt ist hierbei Heim von Sippen einer der drei Sphingenarten, sowie womöglich Heim einer Art der Lamassu, wobei Shedu einzig in Städten der Criosphingen und Apsasu einzig in Städten der übrigen beiden Sphingenarten beheimatet sind. In diesen Städten sind sie in hohen Rängen der Verwaltung, Religion, im Militär und als Anführer der Jagdgruppen tätig, was als ihre traditionelle Rolle angesehen wird. Mancherorts stellen Dynastien der Lamassu die Nomarchen ihrer Städte und regieren so vor allem über die dort lebenden Menschen. Richter der Sphingen sind für ihren Scharfsinn und ihre gnadenlose Befragung bekannt, mit welcher sie auch unschuldige in Widersprüche verstricken können, um anschließend Todesurteile zu vollstrecken. Während andere Sphingen die Fallstricke oft durchschauen und entsprechend beantworten können, sind andere Völker oftmals der Willkür ihrer Peiniger ausgesetzt. Religiös sind sie vor allem mit dem Phoenixkult verbunden, zumal der brennende Falke als Teil ihrer Ahnenlinie gilt und die hohe Ordnung symbolisiert. Militärisch sieht man die katzenartigen oft über die Mauern der Städte wandeln, von denen sie auf das Geschehen in- und außerhalb des Ortes herabsehen und rasch hinabzuspringen in der Lage sind. Oft sind die Mauerkronen in ihrer Breite nicht darauf ausgelegt, dass sich Humanoide schnell und sicher darauf bewegen könnten. Auch die Dächer der einfachen Häuser müssen entsprechend stabil errichtet werden, da die Wachen der Sphingen sich auch hierauf bewegen, ruhen, wie auch die Auseinandersetzung proben. Doch sieht man auch Sphingen mit bewaffnetem oder zeremoniellen Gefolge durch die Straßen wandeln. Ob ihrer Instinkte leisten die löwenartigen als Anführer der Jagdgruppen einen wichtigen Beitrag zur Versorgung ihrer Städte und trugen so zu deren Größe bei. Die Lamassu hingegen gelten als hohe Wächter und Reinkarnationen alter Könige und Königinnen.

Sphingen sprechen Ur im muspillischen Dialekt. Einzig menschgesichtige sind physiologisch in der Lage überdies weitere Sprachen zu erlernen, wodurch Lamassu und Androsphingen auch diplomatische Rollen zukommen.

Errungenschaften

Uferfischjagd

Kleinwildjagd

Waldhirschjagd

Rentierjagd

Wildpferdjagd

Keilerpirsch

Tempelbarke

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