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Bearbeitet am 14.03.2016, 05:05
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Ewiger Fels


Überall dort,wo die Erde sich zu gewaltigen Höhen erhebt oder den Tiefen der Unterwelt öffnet, beheimatet die beständigste der Urgewalten, die Erde, ihre Kinder. In den Tundren leben die Jöten vom ersten Volk der Riesen, die ihrer Stärke gerühmt werden, unter den Landen aber standen einst ihre mächtigen Hallen, in welchen noch immer große Jötenheere zu Fels erstarrt ruhen und darauf warten, dass der letzte Krieg ausbricht.

Die Urgewalt der Erde wird noch immer von den Tauren und Ljosalfar geehrt.

    ⊕ Allwesen: Das älteste Geschöpf der Erde ist einer der gewaltigen Felstitanen, der nun als steinerner Herold über die schlafenden Heere wacht. Auf dem höchsten Gipfel der Grimberge entspringt dem Felsen der Torso eines steinernen Giganten, während sein Unterleib schon längst mit dem Berg verwurzelt ist. Von dort wacht er, den Blick vom Horizont im Westen über den des Nordens bis zu jenem im Osten schweifend, und seinem Blick entgehen nicht die Seevölkerinseln, noch der finstere Abgrund zur Eiswüste, noch die Aschelande, denn er hält Ausschau nach den Heeren der Urgewalten. Denn wenn die Thursen, Muspilli und Sturmriesen aufmarschieren, liegt es an ihm in den Himmel hinauszuschreien, auf das alle Lande und alle Gebirge erbeben mögen, die Erde aufreiße und die im Stein schlafenden Heere der Jöten aus ihren Hallen in der Unterwelt auferstehen und sich zur letzten Schlacht sammeln.

    ⊕ Urwesen: Lindwürmer und Wyrm, Erd-, Felsgiganten und Lehmwesen, Jöten, Felstrolle und Bergharpyen werden zu den Urwesen der Erde gezählt.

    ⊕ Engel: Die vampyrischen Gorgonen gelten als Engel des ewigen Felses. Sie haben vielen Stämme mit der Schlangenhexerei beschenkt und ihnen die Metamorphosen dieser ermöglicht.

    ⊕ Dämonengeister: Miasmengeister.


⊕ Kult und Magie: Die Schlangenhexerei, Magie im Blute der Berggeborenen, kann vor allem den Menschen wilder Bergstämme von Geburt an zugänglich sein.

Unter den Tauren, Trollen, Jöten und Berglandbarbaren, die auf Kraft und Heldentum vertrauen und Hexen meist steinigen, hatten es die Schlangenpriesterinnen seit jeher schwer. Doch inzwischen haben sich in einigen Stämmen Priesterkulte etabliert, die als Vermittler dienen und fähige Kinder den verbündeten Gorgonen übergeben, bevor diese Hexen als Hohepriesterinnen zu ihren Stämmen zurückkehren.

Die Grimbergmönche hingegen leben zurückgezogen in einem verborgenen Kloster der südlichen Grimberge. Mit weißen Kutten und von einer oder mehreren Schlangen umringten Stäben sind die wandernden unter ihnen oft als Heiler tätig. Sie kämpfen gegen die Metamorphosen des Schlangenkultes an und verdecken selbst ihre Gesichter unter Tüchern und Kapuzen, nutzen aber die zur Magie gehörigen Pfade der Genesung. Ihr Leben verschreiben sie dem Pazifismus, was gemeinhin als ziemlich abstrus gilt. Doch wenn man ihrem Glauben auch nicht viel abgewinnen kann, so sind die wandernden Heilkundigen, die niemanden zu missionieren versuchen, zumeist und vor allem in den verfluchten Südlanden und den freien Städten gern gesehen.

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