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Bearbeitet am 03.02.2018, 12:32
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Heimat in der UnterweltRaubzüge in die SüdlandeMuspilli / Feuerriesen

Sagengestalten sind höchstens regional bekannte Erscheinungen, andernfalls jedoch Stoff aus Sagen und Legenden.
Verlorene Königreiche waren im letzten Zeitalter unter ihren Hochkönigen und Hochköniginnen geeint und können sich auf sagenhafte Herrscher berufen. Die Regenten dieser einst dreizehn Reiche herrschten vor ihrem Krieg über die damals bekannte Welt.
Fürstenvölker sind in diesem Zeitalter unter ihren Fürsten geeint und unterliegen deren Rechtsprechung. Die Fürsten erhalten von ihren Untertanen Abgaben, durch welche ihre Truppen unterhalten werden, die für den Schutz des Fürstentums zuständig sind.
Ur ist die Sprache der Riesen und Urwesen, sowie Hexensprache der Elementarhexerei. Ur ermöglicht auch Wesen, die sonst physisch zu keiner Sprache in der Lage sind, zu kommunizieren, wenngleich diese Art sie zu sprechen oft nur schwer verständlich ist.
Bereits vor Sonne, Mond und Gestirnen schritten die Abkömmlinge der Urriesen über die elementaren Welten. Als im Streit der Gewalten das Land geformt ward, erhoben sich die Riesen aus dem Schatten der Allwesen, unzähmbar und wild, zum ersten aller Völker.
Nachtaktive sowie in der Unterwelt beheimatete Völker können gut im Dunkeln sehen und tragen oft Krallen.

Die Muspilli, auch Lichtbringer oder Feuerriesen, sind das zweite der vier Riesenvölker, die als Urwesen bereits zur ersten Zeit über die Welten schritten und von urtümlichem Weltwissen künden können. Dereinst brachten sie den übrigen Völkern das Feuer dar, um die Welt auch des Nachts zu erhellen. Ihrer List und militärischen Stärke gerühmt und gefürchtet marschierten die Reihen muspillischer Verbände diszipliniert und unaufhaltsam, stellten sich in unüberwindbarer Phalanx selbst den Armeen der Könige entgegen und ließen einzig Verzweiflung und verbrannte Erde zurück, ehe sie ihre Beute nach Muspellsheim oder ihre anderen Städte brachten. Zusammen mit vielen anderen Völkern gelten Muspilli jedoch seit der großen Flut als ausgestorben.
 Riesen leben im festen Glauben daran, dass ihre Art in alle Ewigkeit über die Welten schreiten wird, wissen aber auch um die Zeit, in der alles übrige Leben vergehen soll und es ihre Pflicht sein wird ihren Völkern im letzten aller Kriege zu dienen. So werden sie dereinst als letzte über die untergehenden Welten wandern.

Mystik
Den Allfeuern der Erde geboren werden sie nach ihrem Ableben zu einem Wildfeuer, das an der Oberfläche meist noch verheerend über die Lande fegt, ehe es keine Nahrung mehr findet und elendig verhungert. Zudem waren die Feuerriesen für die Dürren und Wüsten der Sonnenlande verantwortlich.
Dereinst sollen die Allfeuer erneut an die Oberfläche brechen und weit in den Himmel speien, auf dass alle Lande verzweifeln und in den Feuern vergehen, und in wilder Schlacht werden die Muspilli diese Schrecken über die Welt bringen, auf dass sie nie wieder Finsternis erfahre.

Physiologie
Biologie
 ~3,8 Meter  Körpergröße 
 ~550 kg  Gewicht 
 ~270 Jahre  Lebenserwartung 
 ~40 Jahre  Zeugungsfähigkeit 
 ~4 Jahre  Schwangerschaft 
 ~1 Kind  Anzahl Nachkommen 
 ~2,5 Jahre  Stillzeit 
 Gleichwarm  Thermoregulation 
Anatomie
Zwar wie alle Riesen von hohem Wuchs laufen die mit rötlicher Haut und meist rotschwarzem Haar versehenen Feuerriesen meist gebeugt und wirken so kleiner als die übrigen Riesenarten. Die ältesten der ihren vermögen sich unbeschadet in den unterirdischen Seen des Allfeuers zu bewegen.MuspellsheimerGierend brennt das Feuer in ihren Augen, bei Plünderungen Brände und Zerstörung über die Lande zu bringen. So speisen sie nach dem Abstillen auch nicht aus Not, sondern ob der Euphorie, die damit verbunden ist. Ihr Atem ist von vulkanischer Asche erfüllt und für die meisten Sterblichen giftig.

Als Urgestalten fürchten sie eine Naturwerdung, bei welcher ihre Existenz letztlich in ihrem Element aufgeht. Jötunn und Trolle versteinern hierbei, Muspilli verbrennen und Thursen erfrieren letztlich von innen heraus.

Tiefe Furcht vor der Allnacht erfüllt zudem ihr Leben, sodass sie stets an vulkanischen Feuern beheimatet sind, die es unabhängig von der Tageszeit erhellen. Denn sobald ein Muspellheimer sich in tiefster Schwärze wiederfindet, sei es nur ein Augenblick in Abwesenheit jedes noch so schwachen Lichtes, endet zu diesem Zeitpunkt seine Existenz und spurlos wird sein Leib darin verschwinden. Den Boden unter den Füßen soll er zu diesem Zeitpunkt verlieren und für alle Ewigkeit verloren gehen in einer endlosen Leere.

Saga
Urzeit
Bereits im ersten Zeitalter versanken die Städte der Muspilli unter die Erdoberfläche, wo sie nun an den Ufern des Allfeuers liegen. Gewaltig erheben sich dort vor allem die Säulenhallen von Muspellsheim, doch ist es nicht der Fels, der ihre Heimat schützt, sondern die Tapferkeit und der Gehorsam seiner Bewohner und streng wachen sie über Sitten und Erziehung, auf dass sich daran nichts ändere. Einzig solche Stätten tief in der Unterwelt sind den Muspilli als Heimat bekannt und blicken mit all ihren Pforten und Fenstern zu den brennenden Seen flüßigen Gesteines, die ihnen unaufhörlich Licht und Leben spenden.

Muspellsheim
Zeitalter der Isolation
Mit Ende des Krieges waren die verbliebenden Städte, die entweder den Belagerungen standhielten oder aber von den ihren abgeschnitten und vergessen wurden, voneinander isoliert. Nicht wenige fürchteten die letzte Wiege ihrer Zivilisation zu sein und versuchten zu deren Stolz zu werden, ihre Stadt wieder zu errichten und sich darauf vorzubereiten die versiegelten Pforten erneut zu öffnen und erneut in die Welt herauszutreten. Vom Rat der Alten regiert wurden zu dieser Zeit die Ephoren, die Sittenwächter, etabliert, welche sicherstellen sollten, dass die Muspilli weiterhin den alten Pfaden folgten.

Zeitalter des Wiederaufbaus
Als die Städte sich aus den Ruinen erhoben und ihre Bevölkerungen wuchsen, initiierten die Ephoren den Einsatz der Stadtfürsten und entmachteten so den g#Rat#. Aus den zwei mächtigsten Familien jeder Stadt ergriffen die Anakes die Stadtherrschaft und öffneten die Pforten zur Unterwelt. In den Bestrebungen ihr Kernreich zurückzuerobern entsandten sie Kundschafter in die alten Städte, die ihnen als Nachbarn überliefert blieben. Doch waren diese entweder verschüttet, oder aber verlassene Ruinen. Wenigen Städten nur gelang eine weitere zu finden, die dann aber selbst oft noch unter ihrer Ratsherrschaft stand, oder aber abtrünnig den alten Pfaden nicht treu geblieben ausgelöscht gehörte. So suchen die erwachten Städte ihresgleichen, stärken solche, die dem alten Weg treu geblieben, und säubern die Unterwelt von jenen, die es nicht nicht sind oder als mögliche Rivalen mit diesem Vorwurf beseitigt werden können. Und während die abtrünnigen Tyrannen die Heere der g#Anakes# fürchten, werden an den alten Machtzentren wieder Kolonien begründet, die die brennenden Städte wiedererrichten sollen. Seit den ersten Begegnungen mit Zwergen, Arachnen, Gorgonen und Oberweltlern verbreitet sich nur zaghaft das Gerücht, dass die Muspilli im letzten Krieg doch nicht ausgestorben seien.

Gesellschaft
Erziehung zu den Gleichen
Neugeborene Jungen wie Mädchen, welche für gesund erachtet und nicht den Flammen geopfert wurden, verbringen die ersten vierzig Jahre ihres Lebens bei ihrer Mutter und erlernen hier vor allem die muspillische Sprache.
Mit dem vierzigsten Lebensjahr kommen sie in die Obhut eines jungen Kriegers, unter dessen gnadenlosem Drill sie zur Abhärtung ständig enormen Belastungen ausgesetzt werden. Dort lernen sie auch das Führen von Waffen und den Gehorsam und werden früh auch zu eigenständigem Handeln erzogen.
Mit dem Ende der Grundausbildung im Alter von 80 Jahren zählen sich die Muspilli schließlich zu den Gleichen, die eine Masse identischer Krieger darstellen. Als Ideal gilt neben Disziplin und Gehorsam auch nicht anders zu sein als die übrigen Muspilli, die alle die selbe Ausbildung genossen ein ähnliches Leben führen.

Ephoren, Rat und Volksversammlung
Politische Institutionen ihrer Städte sind neben den Ephoren genannten Sittenwächtern auch der Rat der Alten, welcher den hohen Gerichtshof bildet. Die fünf Sittenwächter der Muspilli werden auf der Volksversammlung für ein Jahr gewählt. Während ihrer Amtszeit sind sie als Richter und Diplomaten tätig, berufen und organisieren die Volksversammlung, genießen selbst Immunität und begleiten die Stadtfürsten auf ihren Kriegszügen. Der hohe Rat wiederum berät die Anträge der Versammlung und stimmt hierüber ab.

Stadtregenten
Zwei Familien, in Muspellsheim jene der Agiadai und Eurypontidai, unter welchen Vermählungen untersagt sind, stellen überdies je einen Anax oder eine Anassa, welchen die Aufgaben von Feldherren und der Ergründung des Willens der Ahnen zukommt. Beide Anakes jeder Stadt sind Rivalen, die auch die Sittenwächter und den Gerichtshof, vor allem jedoch die Verbannung fürchten, mit der ihr Ruf für alle Zeit zerstört wäre.

Sklaverei
Stets finden sich auch einige meist von der Oberfläche entführte, manchmal auch dort geborene Sklaven in ihren Städten, welche vor allem den Glutregen fürchten müssen, aber auch den Launen und Schikanen der Riesen ausgesetzt sind. Ernährt werden sie vor allem mit erlegten Drachenartigen, welche von den Riesen zu Ausbildung und Festen, aber auch zur Kampfesprobe und zum Ruhme herausgefordert werden.

Errungenschaften

Knochenboot

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