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Seevölkerinseln Nördliche Seevölkerinseln Sommerweiden Eislandbucht Erlmoorland Erlwasser Windlandsteppen Obsidiankap Wisperwälder Grimbergküste Grimwälder Phoenixküste Regeninseln Nordnornküste Nornbergküste Ostwindlinge Donnersteppen Grimwasser Phoenixwasser Donnerhallberge Weststromland Gefrorenes Land Donnerküste Polare Eisdecke und Packeis Die Landschaft ist reich an steinigem Hügelland und großem Fels, der aus der Erde bricht und jeden Donnerschlag laut erhallen lässt. Eher schwach bewaldet sind es zunächst lose Baumgruppen, die gigantische Ausmaße annehmen. Oft kommen schwere Nebel von den Bergen, die von großen Stürmen abgelöst werden, bis die Sonne wieder durch die dunkle Wolkendecke bricht.

Frühjahr
Durch das immer länger scheinende Licht der Sonne erwachen die Waldgottheiten aus ihrem Schlaf und lassen die Pflanzen neu erblühen. Die ersten Tierherden wandern wieder nach Norden, wo das Nahrungsangebot nun reichhaltiger ist.
Sommer
Durch Schmelzen von Schnee und Eis führen vor allem der große Gletscherfluss, aber auch andere Gewässer starke Strömungen und höhere Wasserpegel. Zusammen mit auftauenden Böden führt dies zu weitreichenden Versumpfungen und Überschwemmungen, die auch noch viele Ortschaften weit fern der Flussufer treffen. Die großen Tierherden sind alle in den Norden zurückgekehrt.
Sommersonnenwende
In der Sonnenwendnacht, der kürzesten des Jahres, können Geister auch von Sterblichen erblickt werden. An manchen Stellen zeigen sich zu dieser heiligen Zeit auch Orte der Geisterwelt.
Herbst
Während die Gewässer zurücktreten, erblühen und reifen viele Kräuter und Früchte. Die ersten Tierherden wandern zu dieser Zeit nach Süden. Die großen Hirsche tragen zu dieser Zeit mächtige Geweihe und streiten um das Vorrecht eine Herde zu führen.
Winter
Während die Pässe in den Hochgebirgen zunehmend unbegehbar werden, legen sich die Waldgottheiten und Waldgeister schlafen, wodurch auch die Pflanzen in den Schlaf fallen. Die großen Tierherden sind alle im Süden angekommen und die großen Hirsche werfen ihr Geweih ab.
Wintersonnenwende
Zur Wintersonnenwende, der längsten Nacht des Jahres, tobt in den hohen Bergen die wilde Jagd der Jagdgottheiten. In dieser Nacht werden Opfergaben dargebracht, um sie zu besänftigen.

Polare Steppen und Sommerweiden

Die schwach bewaldeten Eislande, die südlichen Mondbergtäler und Windlande, in welchen auch im Sommer noch Schnee liegt, sind in der Sommerzeit reich an Gräsern, Sträuchern, Kräutern, Moosen, Farnen, Flechten und Blumen. Im Winter ist die kleinwüchsige Vegetation jedoch tief eingeschneit, sodass ein großer Teil der dort heimischen Fauna gefolgt von großen Raubtieren in den Süden wandert, um zum Sommer wieder die Wanderung nach Norden anzutreten.
2 m
3 t

Wollnashorn

Wollnashörner sind Pflanzenfresser, die hoch im Norden leben und sich von den Gräsern und Sträuchern der Steppen ernähren. Sie besitzen kein gutes Sehvermögen und sind so leicht aufzuschrecken, worauf sie stets in den Angriff übergehen. Unter ihrem braunen Fell verbringen sie auch die Winterzeit im hohen Norden und leben für eine Weile von ihren Fettreserven.



1,7 m
1 t

Düsterbär

Aufgerichtet 3,4 m hoch sind Kurznasenbären die größten aller Raubtiere und halten keinen Winterschlaf. Aufgrund der langen Gliedmaßen sind sie zudem ein schneller Läufer, der Rinder, Hirsche und Wildpferde erlegt, auch größere Tiere attackiert und selbst anderen Raubtieren ihre Beute erfolgreich streitig macht.



1,7 m
700 kg

Buschochse

Buschochsen leben in den Tiefebenen und Flusstälern und ernähren sie sich von Sträuchern, Birken, Weiden, Kräutern, Flechten und Moosen.



1,5 m
350 kg

Höhlenlöwe

Höhlenlöwen sind die größten Raubkatzen. Sie sind zumeist Einzelgänger und jagen in den Steppen Hirsche, Rentier, Pferde oder Humanoide. Doch vor allem ihr Gebrüll, mit welchem sie ihre Territorien abstecken, wird weit über die Lande vernommen. Höhlenlöwen leben vor allem nahe den hohen Gebirgszügen im Norden.



1 m
100 kg

Hyäne

Hyänen leben in Höhlen und Bauten, in denen sie auch ihren Nachwuchs aufziehen.



0,8 m
60 kg

Grauwolf

Gemeine Wolfsrudel mit 4 bis 15 Tieren jagen vorwiegend Rentier, Wildschweine und kleinere Tierarten, können aber nach tagelangem Ringen auch ein Rind erlegen. Da ihre Beutetiere nicht mit den Herden wandern, verbleiben auch sie oft in den Bergen.
Vor allem in Vollmondnächten hallt ihr Geheul über die Lande.



Nordwälder

Tief in den gewaltigen Wäldern wachsen die Bäume hoch und sind Jahrtausende alt. Es sind unheimliche Orte, die kaum Tageslicht zulassen und nach nur wenigen Minuten die Orientierung rauben. Neben den zahlreichen Nadelbäumen haben es auch einige Laubbaumarten wie die Birke, Erle und Weide geschafft in unwirtlichen Gegenden zu überdauern.
3,4 m
6 t

Mastodon

Mastodonten sind kleiner als Mammuts, jedoch etwas länger als ihre Verwandten. Ihre Stoßzähne sind flacher nach oben gebogen. Sie leben in Wäldern westlich des großen Stroms und ernähren sich von Laub und Zweigen, wodurch sie zum Jahreszeitenwechsel nicht auf lange Wanderschaften angewiesen sind.



2 m
1 t

Auerochse

Auerochsen sind eher in Wäldern beheimatet und speisen dort vom Laub und den Sträuchern. Rinder sind ungemein ausdauernd und wehrhaft.



1,7 m
1 t

Höhlenbär

Höhlenbären sind Einzelgänger und aufgerichtet bis zu 3,4 m hoch. In Laubwäldern beheimatet ist hält der Höhlenbär Winterschlaf und ernährt sich vorwiegend von Pflanzen. Ein einziger Tatzenschlag oder Biss erweist sich für Humanoide als tödlich.



2,3 m
800 kg

Elch

Mit ihren langen Beinen vermögen die einzelgängerischen Elche Wölfen und Bären durchs Unterholz zu entkommen. Ihr kräftiger Rumpf speichert im Sommer angefressenen Fettvorrat, um den langen Winter zu kompensieren. Im Winter finden sie sich in lose Gruppen zusammen. Die Huftritte von Elchen sind tödlich und kaum abzuwehren.



1,7 m
500 kg

Düsterkeiler

Düsterkeiler sind gewaltige Wildschweine mit vier Hauern. Die Weibchen und ihr Nachwuchs leben meist in den Wäldern in Rotten beisammen und verlassen diese auch im Winter nicht, während welcher sie sich besonders gegen ebenfalls im Norden verbliebene Wölfe, Löwen und Bären wehren müssen. Keiler hingegen werden zunehmend zu Einzelgängern.



0,8 m
60 kg

Grauwolf

Gemeine Wolfsrudel mit 4 bis 15 Tieren jagen vorwiegend Rentier, Wildschweine und kleinere Tierarten, können aber nach tagelangem Ringen auch ein Rind erlegen. Da ihre Beutetiere nicht mit den Herden wandern, verbleiben auch sie oft in den Bergen.
Vor allem in Vollmondnächten hallt ihr Geheul über die Lande.


Steppenwanderer

Die großen Steppen der Weststromlande und Nordlandtundra werden vor allem von grasenden Zugtieren durchquert, die zum Frühjahr und Herbst in großen Herden und Stampeden wandern. Die hier gelisteten Tiere befinden sich im Sommer in den nördlichen Ebenen, und im Winter wiederum in den südlichen Ebenen. Trotz hohen Hügeln und Fels, Flussland, Tümpeln und Sümpfen kann man meist weit über das Land blicken und in weiter Ferne die Züge hoher Berge ausmachen. Mit nur wenigen kleineren Baumgruppen ist die Flora reich an Gräsern, Sträuchern, Kräutern, Moosen, Farnen, Flechten und Blumen.

3,8 m
6 t

Mammut

Einer Leitkuh folgend bilden Mammutkühe mit den Jungtieren Herden, die jedoch auseinandergehen, wenn die Nahrung knapp wird. Zum Winter gewachsenes Fell verlieren sie im Sommer wieder. Nach 60 bis 70 Jahren sind Mammutzähne derart abgenutzt, dass sie in sumpfigeren Gebieten nach weicher Nahrung suchen, dort verenden und Mammutfriedhöfe begründen.



2 m
1 t

Bison

Bisons und Wisents ernähren sich von den Gräsern der Steppen und wandern zum Winter in den Süden, um zum Sommer hin wieder in den Norden zurückzukehren. Rinder sind ungemein ausdauernd und wehrhaft.



2,1 m
600 kg

Riesenhirsch

Geweihe männlicher Riesenhirsche spannen bis zu 4 m, wiegen bis zu 50 kg und werden mit dem Ende der Brunft zu Winteranbruch abgeworfen. Hirsche leben in von einem Männchen geführten Herden in den Steppen. Gehörnte Hirsche meiden die Wälder aufgrund der Gefahr sich mit dem Geweih darin zu verfangen.



1,2 m
300 kg

Säbelzahn

Die meisten Säbelzahnkatzen jagen in von einem Männchen geführten Rudeln. In Pirsch- und Treibjagd sind Rinder oder Jungtiere von Wollnashörnern, Mammuts und Mastodonten übliche Beute. Aufgrund der Säbelzähne ist es ihnen nicht möglich Beute vollständig zu verzehren, sodass sie stets Aas für andere Raubtiere lassen.



1,4 m
270 kg

Gnu

Gnus leben in großen Herden im offenen Grasland.



1,4 m
200 kg

Rentier

Rentiere sind Herdentiere, die sich von den Gräsern der Steppen ernähren und mit den großen Herden wandern. Sie sind dunkelgrau gefärbt, tragen eine hellgraue Mähne und ganzjährig sowie geschlechtsunabhängig ein Geweih.



1,4 m
200 kg

Pferd

Wildpferde sind Herdentiere, die sich von den Gräsern der Steppen ernähren und mit den großen Herden wandern. Sie tragen eine gelbrötliche Fellfärbung mit hellen Flanken und eine aufrecht stehende Mähne.



1 m
80 kg

Düsterwolf

Düsterwölfe sind große und kräftig gebaute Wölfe mit kurzen Beinen. Sie leben in Rudeln von bis zu 30 Tieren, die von einem Rüden geführt werden und sind selbst gegenüber Artgenossen aggressiv. Zu den großen Wanderungen folgen sie den Herden, unter welchen vor allem Rinder erlegt werden.



Südland

Auch in den gewaltigen Wäldern im Süden wachsen die Bäume hoch und sind Jahrtausende alt. Und auch dies sind unheimliche Orte, die kaum Tageslicht zulassen und nach nur wenigen Minuten die Orientierung rauben, während zugleich die Vegetation am Boden jedes Vorankommen erschwert.

In den weiten Graslanden befinden sich zur Winterzeit die großen Herden des Nordens. Aber auch im Sommer ist hier eine reichhaltige Tierwelt anzutreffen.
4 m
12 t

Südelefant

Hauerelefantenbullen erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 4 m und ein Gewicht von bis zu 12 t, während Kühe bis zu 3 m hoch werden und 6 t erreichen. Sie leben in den Wäldern des Südens



6 m
6 t

Faultier

Riesenfaultiere bewegen sich überwiegend vierfüßig fort, können sich jedoch auch auf die Hinterbeine aufrichten, um im Geäst von Bäumen Nahrung zu suchen. Nachtaktiv leben sie in den sumpfigen Wäldern des Südens, wo sie sich von Pflanzen und Tieren ernähren und auch manchen erfahrenen Jäger töten.



1,5 m
1,5 t

Pfeilzahn

Die Augen und Nüstern der Pfeilzähne liegen hoch am Kopf, sodass sie halb-aquatisch leben können. Sie verbringen den Großteil des Tages im Wasser und gehen in der Nacht für die Nahrungssuche an Land.




7 m lang
1 t

Waran

Als Lauerjäger fallen Warane ihre Beute aus dem Hinterhalt an und ernähren sich auch von Aas. Von ihnen gebissene Beutetiere sterben nach kurzer Zeit am Gift und können schließlich von den Waranen gewittert und gefunden werden.



1,8 m
1 t

Langhals

Langhälse mit einer Schulterhöhe von bis zu 1,8 m leben in den Savannen und Feuchtgebieten des Südens und ernähren sich von Laub wie auch Gras.



3 m
400 kg

Waldbestie

Rindergiraffen gelten als große und robuste Verwandte von Antilopenartigen Huftieren, die ebenfalls im Süden beheimatet sind.



1,1 m
350 kg

Wildschwein

Wildschweine leben meist in den Wäldern in Rotten beisammen und verlassen diese auch im Winter nicht, während welcher sie sich besonders gegen ebenfalls im Norden verbliebene Grauwölfe, Höhlenlöwen und Kurznasenbären erwehren müssen.



6 m lang
1 t

Krokodil

Krokodile erreichen meist 5 m und 250 kg, wachsen jedoch ihr gesamtes Leben lang und können so größer werden. Sie springen aus dem Wasser und ertränken ihre Beute oder drehen sich um ihre eigene Achse, um sie von den Beinen zu reißen, tauchen eine Stunde und kommen ein Jahr ohne Nahrung aus. Im Süßwasser beheimatet überqueren sie auch die Meere.



1,1 m
260 kg

Tiger

Tiger sind nachtaktiv und verbergen sich zur Pirsch in dichtem Pflanzenwuchs am Boden.



1,2 m
230 kg

Löwe

Löwen leben in ihren Rudeln in den offenen Steppen des Südens von der West- bis zur Ostküste.



0,6 m
210 kg

Jaguar

Jaguare leben in den Wäldern. Sie können hervorragend klettern und Töten ihre Beute mit einem Sprung.



2,5 m
200 kg

Riesenbiber

Riesenbiber erreichen Längen von über 2,5 Metern und leben großteils im Wasser, wo sie auch ihre Heime bauen.



1,9 m
770 kg

Hirsch

Schulterhöhen von Hirschen variieren je nach Art zwischen 30 und 190 cm, im Gewicht zwischen 6 und 770 kg. Die meisten leben in Gruppen beisammen.




1 m
150 kg

Schaf / Ziege

Ziegen erreichen eine Schulterhöhe von 1 m und ein Gewicht von 150 kg.

Mufflon-Schafe erreichen eine Schulterhöhe von 90 cm und ein Gewicht von 50 kg.



1 m
100 kg

Hyäne

Hyänen leben in Höhlen und Bauten, in denen sie auch ihren Nachwuchs aufziehen.



0,8 m
60 kg

Grauwolf

Gemeine Wolfsrudel mit 4 bis 15 Tieren jagen vorwiegend Rentier, Wildschweine und kleinere Tierarten, können aber nach tagelangem Ringen auch ein Rind erlegen. Da ihre Beutetiere nicht mit den Herden wandern, verbleiben auch sie oft in den Bergen.
Vor allem in Vollmondnächten hallt ihr Geheul über die Lande.



0,7 m
70 kg

Gazelle

Saigas erreichen eine Schulterhöhe von 70 cm und ein Gewicht von 70 kg, Gazellen erreichen eine Schulterhöhe von 80 cm und ein Gewicht von 40 kg. Sie leben in flachen, weiten Steppen in Herden von bis zu 40 Tieren beisammen, bilden zu den Jahreswanderungen aber auch Wanderherden mit Tausenden Tieren.



3 m
20 kg

Rock

Riesenadler können bis zu 20 kg wiegen und haben eine Spannweite von 3 m. Manchmal verschleppen sie auch Humanoide als Beute.



Binnenfisch

6 m
2 t

Wanderfisch

Die großen Wanderfische, der Stör, Lachs und die Forelle, leben im Meer, schwimmen zum Laichen jedoch die Flüsse hinauf. Der Stör ist im Frühjahr, Lachse und Forellen im Winter auch im Inland anzutreffen. Störe werden 6 m lang, 2 t schwer und 100 Jahre alt, Lachse 1,5 m lang und 20 kg schwer und Forellen 1,4 m lang und 50 kg schwer.



3 m
100 kg

Standfisch

Die großen Standfische, der Wels und der Hecht, leben in Ufernähe am Gewässerboden. Welse werden 3 bis 4 m lang und 40 bis 150 kg schwer, wobei kürzere mehr Masse aufweisen. Bei Bedrohung wehren sie sich mit kräftigen Bissen. Hechte werden 1,5 m lang und 20 kg schwer und sind als bissige Raubfische bekannt, die ein kurzes, gewaltsames Leben führen, während Welse sehr alt werden.

Schiffsbau
Langboot
Bootsbau


Arachnenseide
Weben


Schuppenkleid
Knochennadel
Handspindel, Ahle
Tangbekleidung


Reiterei
Oreichalkos
Rauchgerbung
Hirngerbung
Unterseegerbung


Speichenrad
Holzrad
Schlitten
Schleife


Bronzeguss
Holzverarbeitung
Verbundwerkzeug
Kaltlandwerk


Zyklopenmauern
Keramikglasur
Kupferguss
Elementarmetalle


Felsenheim
Steinbruch
Megalithbauwerke
Steinverarbeitung
Steinschmiede


Ziegelbrennerei
Stampflehmbau
Lehmziegel
Korbflechten
Werkzeug


Lehmöfen
Töpferei
Feuerstätten


Zeit der ersten Sonne
Geboren auf den alten Schiffen aus den verlorenen Tiefen kannten wir um uns nur weites Meer, das immerzornig gegen die Flanken schlug, den kalten Wind, der unaufhörlich an unserer Haut zerrte, über uns nur finstere Wolkendecke, die immergrollend mit ihren Blitzen schlug. Doch fern der wankenden Welt erhob sich uns späten Kindern der Schiffsbauer der Horizont, ein grauer Baum aus den schwarzen Untiefen in die flackernden Unhöhen, sich räkelnd, langsam und gemächlich, weise und bedächtig, träumend und noch nicht erwacht. Hier war der alten Riesin ein Licht erstrahlt, ein Herz in roter Glut, das unsere Schiffe rief aus allen Meeren. Es wuchs nicht nur, da wir ihm näher kamen, brannte sich seinen Weg hinauf durch Stamm und Rinde, und entzündete die Krone. Laut schrie sie auf, als der Feuervogel sich erhob, brannte hernieder und ließ im großen Feuer Fels und Asche regnen über das hungrig Meer. Trost schenkten unserer Schiffe Bannsängerinnen dem sterbend Kind, als ihr Gesang es zurück in den Schlaf wiegte. Aus der niedergehenden Asche entstieg zögerlich das karge Land, in dessen Fels sich die Spiegel aus schwarzem Glas befanden. Als der graue Regen lag und der Bernsteinvogel durch den dunklen Schleier auf das Land blickte, wuchsen aus des Baumes Asche zahllos seine Kinder, tausendäugig und von dunkler Rinde, die Schwarzeiben, und blickten zurück.

~ Die erste Reise, Norn
Sternenkleid
·Schwarze Federn kleideten den alten Wanderer, der den Vater bezwang. Gesehen ward er auf Rabenbein stolzierend, mit acht Augen über schwarzem Schnabel blickend, und mit Vogelkrallen an sechs Armen auflesend, als er aus der falschen Höhle schritt und alle blickend Vögel aufschraken. Nicht Rabe noch Weberin verschmähten ihn seine Väter, sodass wir Schwestern ihn lehrten. Doch wob er mit unserer Kunst das Schicksal des Vogelvaters, spielte auf der großen Harfe die Echos der sterbenden Baummutter und zwang ihn in den Schlaf. Hier zerriss er den Himmelsvogel, aus seinen Federn das Sternenkleid über die Geisterpfade zu weben. Das Phoenixei aber trug er durch Geisterpforten ins Land der Schlangen im großen Meer. So ward aus dem Geist ein Gott, und schwarze Vögel kamen vom schlafenden Wald herab, um von seinem Werk zu berichten, und brachten die Saat der alten Bäume hinab ins Schlangenland.·

~ Schicksalsaugen, Erl
Traumwald
"Endlos erstreckte sich der lauernde Wald, gebrochen nur von hohem Fels und schwarzen Tümpeln. Von den steinernen Anhöhen aus zürnten stolze Greifen, in den Wurzeln wachten geduldige Weberinnen, aus dem Geäst blickten wissbegierige Aschevögel, alte Raben, und immer, wenn die Tümpel ruhten, lauerten hungrige Najaden. Doch wenn die tausendäugig Bäume schliefen, wanderten durch den lauernd Wald wir Dryaden auf unserer Erinnerung entnommen alten Pfaden, welche unsere Mutter, die wir nie sahen, uns mit ihren Wurzeln dereinst zog."

~ Geisterpfade, Ur
Wurzelwelt
"Seit dem Tag, an dem die lange Nacht began, brannte am Ende jedes unserer alten Pfade ein kaltes Feuer in den finstren Tümpeln, am Anfang aller Pfade aber der große Sternenriss, an dem die Mutter stand. So trugen auch wir auf unseren Wanderungen unser Licht zum Gestirn. Hier aber fanden wir im Wasser das tote Land, tief unter dem endlosen Wald, und in den Sternen die Pforten dorthin. Und dort sahen wir, dass ihre Wurzeln einst nicht im alten Wald endeten, sondern von deren Gipfeln und hohen Hügeln aus auch die zweite Welt durchzogen."

~ Himmelspforten, Ur
Zeit der zweiten Sonne
Bebend erbrannte das starre Land, als das Ei barst und die gläserne Erde sich zu Fluten ergoss. Die schlafenden Schlangen, einst Najaden geboren, krochen abermals durch den Schlamm, einander und Meereswesen zu verschlingen. Auch erwachte die schlafende Saat und überzog das Land mit Pflanzenwuchs, welcher Nahrung bot für Vögel des Himmels und den gehörnten Herden, die einst von unseren Schiffen den Najaden geopfert im Land der Schlangen überdauerten. All dies gedeihte unter den Schwingen des Bernsteinvogels, der abermals die Nacht entzündete und mit seinem Flug den Tag bringen sollte. Doch weckte des Vogels Schrei auch den Traumwald zwischen den Sternen, der hungrig blickte auf die Welt darunter. So stürzten die Greifen vom Himmelswald herab, ihn nie wieder zu betreten. Auch unsere Schiffe sanken auf die Welt hernieder, sie zu bevölkern mit unserart. Einzig das Schiff der Jägerin, dem sich stets alle Meere beugten, verblieb die Walde zu bereisen Tag und Nacht.

~ Das alte Land, Norn
Tiefenlicht
·Drei Städte auf ihren Reisen spenden Licht dem endlosen Schlund. Die älteste ist das Schiff der Jägerin, dem sich alle Meere beugen. Die zweite ist das hohe Licht, zu dem alle Geisterpfade führen, an dem die träumende Königin ruht. Die dritte bereist auf dem Rücken des Bernsteinvogels die Welt, so nah an seinem Feuerkleid umhüllt von gerötetem Licht. Und von beiden Seiten der trügerischen Wellen leuchten sie herab in die Tiefenwelt. Hierhin ziehen junge Miragen aus den Spiegeln, um dort in den Herzen Fremder zu erwachsen und mit ihnen in den Wald zurückzukehren. Hierhin stürzen Phantasmen aus dem Geäst, um die Geister Träumender in den Wald zu entführen und ihre Herkunft vergessen zu machen. Und hier wandern die Miasmen, ihren Schwermut über die dort Lebenden zu legen, und das Ende ihrer Pfade zu erkunden.·

~ Die gelogene Welt, Erl

Geister sind das erwachte Bewusstsein eines weltlichen Äquivalentes, etwa eines Lebewesens oder abstrakteren Konzeptes. So wie Lebewesen oft im frühen Kindesalter Erinnerungen sammeln und ein Bewusstsein entwickeln können, erwacht auch manch altem Gewässer, Gewächs, Wald oder einer Herde ein Naturgeist, sowie alten Gegenständen und Gebilden, wie Schiffen, Bögen und Städten ein Kulturgeist. Mit Art des Äquivalentes gehen für den Geist Fähigkeiten und Pflichten einher.

Das Erwachen eines Geistes geht nur langsam vonstatten, und oft erinnern sich die Geister früherer Ereignisse nur gleich einer fernen Kindheit, bruchstückhaft und an einschneidenden Momenten am klarsten. Zum Traum verlassen Geister ihr weltliches Äquivalent und streifen in der astralen Anderswelt umher, wirken mit ihrer Anwesenheit aber bereits auf die Dieswelt und können derart wahrgenommen werden.

Bei Beschädigung ihres Äquivalentes werden Geister schwächer und verenden mit dessen Zerstörung. Diesem Schicksal vermögen einige jedoch zu entkommen, indem sie sich durch Besetzen geeigneter Behältnisse oder durch Geburt eine neue sterbliche Hülle aneignen. Meist ist der Verlust des Äquivalentes jedoch ein traumatisches Ereignis, das Erinnerungen und Charakter des Bewusstseins beschädigt. Zur Wiedergeburt fähige Geister sind als Gottheiten, zur Besetzung fähige als Dämonen bekannt.

Mittjahreskind
Zu Mittwinter und Mittsommer geborene Kinder haben eine natürliche Begabung Nornhexereien zu erlernen.

Drittes Auge
Ein drittes Auge auf der Stirn erlaubt Geister zu sehen.
Mehrlingskind
Als Mehrlinge geborene Kinder haben eine natürliche Begabung Erlhexereien zu erlernen.

Mehrlingsleid
Starke Gefühlsregungen werden den übrigen Mehrlingen zuteil.
Mondkind
Zu einer Mondfinsternis geborene Kinder haben eine natürliche Begabung Urhexereien zu erlernen.

Krallenwuchs
Mondkindern wachsen Krallen anstelle der Finger- und Zehennägel.
 .: Lande
Bearbeitet am 15.08.2018, 09:24
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Landschaft
Die Landschaft ist reich an steinigem Hügelland und großem Fels, der aus der Erde bricht und jeden Donnerschlag laut herhallen lässt. Eher schwach bewaldet sind es zunächst lose Baumgruppen, die gigantische Ausmaße annehmen. Oft kommen schwere Nebel von den Bergen, die von großen Stürmen abgelöst werden bis wieder die Sonne durch die dunkle Wolkendecke bricht.
Frühjahr
Durch das immer länger scheinende Licht der Sonne erwachen die Waldgottheiten aus ihrem Schlaf und lassen die Pflanzen neu erblühen. Die ersten Tierherden wandern wieder nach Norden, wo das Nahrungsangebot nun reichhaltiger ist.
Sommer
Durch Schmelzen von Schnee und Eis führen vor allem der große Gletscherfluss, aber auch andere Gewässer starke Strömungen und höhere Wasserpegel. Zusammen mit auftauenden Böden führt dies zu weitreichenden Versumpfungen und Überschwemmungen, die auch noch viele Ortschaften weit fern der Flussufer treffen. Die großen Tierherden sind alle in den Norden zurückgekehrt.
Sommersonnenwende
In der Sonnenwendnacht, der kürzesten des Jahres, können Geister auch von Sterblichen erblickt werden. An manchen Stellen zeigen sich zu dieser heiligen Zeit auch Orte der Geisterwelt.
Herbst
Während die Gewässer zurücktreten erblühen und reifen viele Kräuter und Früchte. Die ersten Tierherden wandern zu dieser Zeit nach Süden. Die großen Hirsche tragen zu dieser Zeit mächtige Geweihe und streiten um das Vorrecht eine Herde zu führen.
Winter
Während die Pässe in den Hochgebirgen zunehmend unbegehbar werden, legen sich die Waldgottheiten und Waldgeister schlafen, wodurch auch die Pflanzen in den Schlaf fallen. Die großen Tierherden sind alle im Süden angekommen und die großen Hirsche werfen ihr Geweih ab.
Wintersonnenwende
Zur Wintersonnenwende, der längsten Nacht des Jahres, tobt in den hohen Bergen die wilde Jagd der Jagdgottheiten. In dieser Nacht werden Opfergaben dargebracht, um sie zu besänftigen und von ihnen verschont zu werden.

Viele Tierarten haben sich dem kalten Klima angepasst. So erreichen sie einen enormen Wuchs, um leichter Wärme zu speichern, besitzen jedoch kurze Körperanhänge, wie Ohren, Schweif und Gliedmaßen, um dort einem Wärmeverlust vorzubeugen. Weiterhin tragen sie eine wärmende Fettschicht und fettige, wasserabweisende Felle. Überdies haben sie große Herzen, die eine hohe Stoffwechselleistung erbringen, und vor allem die Jäger aufgrund der dem Winter eigenen Dunkelheit große und empfindliche Augen. Zuletzt haben viele Tiere große Trittflächen gegen ein Einbrechen in Schnee und Eis und tragen an den Füßen eine widerstandsfähige Haut gegen scharfe Eiskanten samt Fell zur Isolierung. Neben Fluchttieren, die in großen Populationen unter 500 kg wiegen, gibt es auch Großwild bis zu anderthalb Tonnen, dass eher dazu neigt sich Jägern gegenüber zu wehren, während kolossale Tiere dafür bekannt sind bei Bedrohung zum Angriff überzugehen. Auf kleinere Tierarten wie Ziegenartige, Füchse, Rothunde, Hasen, Vögel und Höhlenhyänen wird nicht weiter eingegangen.

Reifland
Die Nordhälfte der Mondgebirge und Windlandsteppen ist ganzjährig zugeschneit und gilt mit nur wenigen möglichen Beutetieren wie Robben an den Küsten für die meisten Völker als unbewohnbar.

Dominante Völker: Winteralben, Wintertauren, Reifriesen, Arachnen

Ebenen im Norden
Die schwach bewaldeten Eislande, die südlichen Mondbergtäler und Windlande, in welchen auch im Sommer noch Schnee liegt, sind in der Sommerzeit reich an Gräsern, Sträuchern, Kräutern, Moosen, Farnen, Flechten und Blumen. Im Winter ist die kleinwüchsige Vegetation jedoch tief eingeschneit, sodass ein großer Teil der dort heimischen Fauna gefolgt von großen Raubtieren in den Süden wandert, um zum Sommer wieder die Wanderung nach Norden anzutreten.

Dominante Völker: Steppenvölker, Seevölker, Centauren, Bergriesen, Wintertauren, Reifriesen, Arachnen


Koloss

Wollnashörner sind bis zu 2 Meter hohe und 3 Tonnen schwere Pflanzenfresser, die hoch im Norden leben und sich von den Gräsern und Sträuchern der Steppen ernähren. Sie besitzen kein gutes Sehvermögen und sind so leicht aufzuschrecken, worauf sie stets in den Angriff übergehen. Unter ihrem braunen Fell verbringen sie auch die Winterzeit im hohen Norden und können für eine Weile von ihren Fettreserven leben.

Raubtier

Kurznasenbären mit einer Schulterhöhe von bis zu 1,7 Metern, aufgerichtet bis zu 3,4 Meter hoch, erreichen ein Gewicht von bis zu 1000 kg. Der Kurznasenbär ist das größte Raubtier der Nordlande und hält keinen Winterschlaf. Aufgrund seiner langen Gliedmaßen ist er zudem ein ungemein schneller Läufer, der Rinder, Hirsche und Wildpferde zu erlegen weiß, gelegentlich größere Tiere attackiert und auch anderen Raubtieren ihre Beute zumeist erfolgreich streitig macht. Ein einziger Tatzenschlag oder Biss erweist sich für Humanoide als tödlich.

Raubtier

Höhlenlöwen haben eine Schulterhöhe von bis zu 1,5 Metern und ein Gewicht von bis zu 350 kg und sind damit die größten Raubkatzen. Sie sind zumeist Einzelgänger und jagen in den Steppen Hirsche, Rentier, Pferde oder Humanoide. Doch vor allem ihr Gebrüll, mit welchem sie ihre Territorien abstecken, wird weit über die Lande vernommen. Höhlenlöwen leben vor allem nahe den hohen Gebirgszügen und weit im Norden.

Raubtier

Grauwölfe sind die gemeinen Wölfe mit einer Schulterhöhe von 0,8 Metern und einem Gewicht von etwa 60 kg. Sie jagen vorwiegend Rentier, Wildschweine und kleinere Tierarten, können aber nach tagelangem Ringen auch ein Rind erlegen. Da ihre Beutetiere nicht mit den Herden wandern, verbleiben auch sie oft in den Bergen.

Düsterwölfe oder Vargr sind größere Verteter der Wölfe, die wiederum mit den Herden wandern.

Vor allem in Vollmondnächten hallt das Geheul beider Wolfsarten über die Lande.


Nordwalde
Tief in den gewaltigen Wäldern wachsen die Bäume hoch und sind Jahrtausende alt. Es sind unheimliche Orte, die kaum Tageslicht zulassen und nach nur wenigen Minuten die Orientierung rauben. Neben den zahlreichen Nadelbäumen haben es auch einige Laubbaumarten wie die Birke, Erle und Weide geschafft in unwirtlichen Gegenden zu überdauern.

Dominante Völker: Trolle, Lichtalben, Urmenschen, Waldcentauren


Koloss

Mastodonten werden im Gegensatz zu Mammuts nur etwa 3,4 Meter hoch, sind jedoch etwas länger als Verwandten. Ihre Stoßzähne sind flacher nach oben gebogen. Sie leben in Wäldern westlich des großen Stroms und ernähren sich von Laub und Zweigen, wodurch sie zum Jahreszeitenwechsel nicht auf lange Wanderschaften angewiesen sind.

Raubtier

Beide Bärenarten sind Einzelgänger mit einer Schulterhöhe von bis zu 1,7 Metern, sind aufgerichtet bis zu 3,4 Meter hoch und erreichen ein Gewicht von bis zu 1000 kg. Doch während der Höhlenbär in Laubwäldern beheimatet ist, Winterschlaf hält und sich vorwiegend von Pflanzen ernährt, ist der Kurznasenbär das größte Raubtier der Hexenlande. Aufgrund seiner langen Gliedmaßen ist er zudem ein ungemein schneller Läufer, der Rinder, Hirsche und Wildpferde zu erlegen weiß, gelegentlich größere Tiere attackiert und auch anderen Raubtieren ihre Beute zumeist erfolgreich streitig macht. Ein einziger Tatzenschlag oder Biss erweist sich für Humanoide als tödlich.

Großwild

Elche erreichen eine Schulterhöhe von 2,3 Metern und ein Gewicht von 800 kg. Mit ihren langen Beinen vermögen die Einzelgänger Wölfen und Bären durchs Unterholz leicht zu entkommen. Ihr kräftiger Rumpf speichert auch zur Sommerzeit angefressenen Fettvorrat, um den langen Winter zu kompensieren. Meist einzelgängerisch finden sie sich im Winter in lose Gruppen zusammen. Die Huftritte von Elchen sind tödlich und kaum abzuwehren.

Großwild, Huftier

Düsterkeiler mit vier Hauern erreichen eine Schulterhöhe von 1,7 Metern und ein Gewicht von bis zu 500 kg. Wildschweine erreichen eine Schulterhöhe von 1,1 Metern und ein Gewicht von bis zu 350 kg.

Die Weibchen und ihr Nachwuchs leben meist in den Wäldern in Rotten beisammen und verlassen diese auch im Winter nicht, während welcher sie sich besonders gegen ebenfalls im Norden verbliebene Grauwölfe, Höhlenlöwen und Kurznasenbären erwehren müssen. Keiler hingegen werden zunehmend zu Einzelgängern.

Raubtier

Grauwölfe sind die gemeinen Wölfe mit einer Schulterhöhe von 0,8 Metern und einem Gewicht von etwa 60 kg. Sie jagen vorwiegend Rentier, Wildschweine und kleinere Tierarten, können aber nach tagelangem Ringen auch ein Rind erlegen. Da ihre Beutetiere nicht mit den Herden wandern, verbleiben auch sie oft in den Bergen.

Vor allem in Vollmondnächten hallt ihr Geheul über die Lande.

Arachnoid

Riesenspinnen erreichen eine Größe von einer Elle. Sie können humanoiden schreckliche Bissverletzungen zufügen und sie mit ihrem Gift töten. Sie sind eine eher seltene Erscheinung in dunklen Wäldern oder Bergland, werden manchmal jedoch von Arachnen als Nutztier gehalten.


Wanderer der kalten Steppen
Die großen Steppen der Weststromlande und Nordlandtundra werden vor allem von grasenden Zugtieren durchquert, die zum Frühjahr und Herbst in großen Herden und Stampeden wandern. Die hier gelisteten Tiere befinden sich im Sommer in den nördlichen Ebenen, und im Winter wiederum in den südlichen Ebenen. Trotz hohen Hügeln und Fels, Flussland, Tümpeln und Sümpfen kann man meist weit über das Land blicken und in weiter Ferne die Züge hoher Berge ausmachen. Mit nur wenigen kleineren Baumgruppen ist die Flora reich an Gräsern, Sträuchern, Kräutern, Moosen, Farnen, Flechten und Blumen.

Dominante Völker: Centauren, Steppenvölker, Seevölker, Urmenschen, Bergriesen


Koloss

Mammuts sind 3,8 Meter hohe und 6 Tonnen schwere Rüsseltiere, die sich von den Gräsern und Sträuchern der Steppen ernähren. Sie tragen gewaltige Stoßzähne, mit welchen sie sich verteidigen sowie unter Schnee nach Nahrung suchen. Zum Winter hin wächst vor ihren Wanderungen in den Süden ein langes, braunes Fell, welches sie zum Sommer zum Großteil wieder verlieren. Während weibliche Mammutkühe und Jungtiere in Herden beisammen leben und einer Leitkuh folgen, ziehen männliche Mammuts als Einzelgänger durch die Lande. Wird die Nahrung knapp, gehen auch Herden bei der Nahrungssuche auseinander. Kälber bleiben hierbei stets bei ihren Müttern. Nach 60 bis 70 Jahren sind die Zähne der Mammuts abgenutzt, sodass sie sich in sumpfigere Gebiete zurückziehen, um nach weicher Nahrung zu suchen, dort letztlich zu verenden und Mammutfriedhöfe zu begründen.

Großwild

Riesenhirsche sind gewaltige Pflanzenfresser mit einer Schulterhöhe von bis zu 2,1 Metern und einem Gewicht von bis zu 600 kg. Die Geweihe männlicher Tiere können eine Spannweite von 4 Metern und ein Gewicht von 50 kg erreichen und werden mit dem Ende der Brunft zu Beginn der Winterzeit abgeworfen. Die Hirsche leben in Herden, die von einem männlichen Tier geführt werden, und ernähren sich von den Gräsern und Sträuchern der Steppen. Gehörnte Hirsche meiden die Wälder aufgrund der Gefahr sich mit dem Geweih darin zu verfangen. Riesenhirsche wandern mit Einbruch des Winters nach Süden und kehren zur Sommerzeit wieder in den Norden zurück.

Großwild

Bisons und Wisents erreichen eine Schulterhöhe von 2 Metern und können bis zu 1000 kg wiegen. Sie nähren sich von den Gräsern der Steppen und wandern zum Winter in den Süden, um zum Sommer hin wieder in den Norden zurückzukehren. Rinder sind ungemein ausdauernd und wehrhaft.

Huftier

Rentiere und Wildpferde sind Herdentiere, die sich von den Gräsern der Steppen ernähren und mit den großen Herden wandern. Sie haben eine Schulterhöhe von bis zu 1,4 Metern und wiegen bis zu 200 kg. Rentiere sind dunkelgrau gefärbt, tragen eine hellgraue Mähne und ganzjährig sowie geschlechtsunabhängig ein Geweih. Wildpferde hingegen tragen eine gelbrötliche Fellfärbung mit hellen Flanken und eine aufrecht stehende Mähne. Beide Tierarten sind den Steppenvölkern auch als Reittiere bekannt.

Huftier

Rentiere und Wildpferde sind Herdentiere, die sich von den Gräsern der Steppen ernähren und mit den großen Herden wandern. Sie haben eine Schulterhöhe von bis zu 1,4 Metern und wiegen bis zu 200 kg. Rentiere sind dunkelgrau gefärbt, tragen eine hellgraue Mähne und ganzjährig sowie geschlechtsunabhängig ein Geweih. Wildpferde hingegen tragen eine gelbrötliche Fellfärbung mit hellen Flanken und eine aufrecht stehende Mähne. Beide Tierarten sind den Steppenvölkern auch als Reittiere bekannt.


Raubtier

Säbelzahnkatzen haben eine Schulterhöhe von 1,2 Metern und ein Gewicht von 300 kg. Die meisten von ihnen leben und jagen in Rudeln, die von einem männlichen Tier angeführt werden, das andere ausgewachsene männliche Säbelzahnkatzen oder deren Nachfahren nicht duldet. Bei der Jagd pirschen sich die Tiere an ihre Beutetiere heran und versuchen sie aus dem Hinterhalt niederzureißen. Bei der Rudeljagd werden manchmal schnellere Beutetiere von wenigen Tieren zum Rest des Rudels getrieben. Die übliche Beute der Säbelzahnkatzen sind jedoch Rinder oder jüngere Vertreter größerer wehrhafter Tiere wie Wollnashörner, Mammuts und Mastodonten, die dem Rudel nicht zu entkommen vermögen. Aufgrund ihrer ungewöhnlichen Säbelartig geschwungenen Zähne ist es ihnen nicht möglich Beutetiere vollständig zu verzehren, sodass sie stets Aas für andere Raubtiere hinterlassen.

Raubtier

Düsterwölfe oder Vargr sind große und kräftig gebaute Wölfe mit kurzen Beinen, die 1,0 Meter hoch werden und ein Gewicht von 80 kg erreichen. Sie leben und jagen in großen Rudeln von bis zu 30 Tieren, die von einem Rüden geführt werden, und fügen sich im Streit um die Rudelherrschaft ernsthafte Verletzungen zu. Zu den großen Wanderungen folgen sie den Herden, unter welchen vor allem Rinder erlegt werden.

Grauwölfe sind kleinere Vertreter der Wölfe, die im Norden überwintern.

Vor allem in Vollmondnächten hallt das Geheul beider Wolfsarten über die Lande.


Laubmischwald
Auch in den gewaltigen Wäldern im Süden wachsen die Bäume hoch und sind Jahrtausende alt. Und auch dies sind unheimliche Orte, die kaum Tageslicht zulassen und nach nur wenigen Minuten die Orientierung rauben, während zugleich die Vegetation am Boden jedes Vorankommen erschwert.

Dominante Völker: Lichtalben, Faune und Satyrn, Gorgonen, Trolle, Waldcentauren


Koloss

Waldelefantenbullen des Südens erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 4 Meter und ein Gewicht von bis zu 12 Tonnen, während Kühe bis zu 3 Meter hoch werden und 6 Tonnen erreichen.

Koloss

Riesenfaultiere erreichen eine Körperlänge von bis zu 6 Metern und wiegen 4 bis 6 Tonnen. Sie bewegen sich überwiegend vierfüßig fort, können sich jedoch auch auf die Hinterbeine aufrichten, um im Geäst von Bäumen Nahrung zu suchen. In der Haut dieser Wesen finden sich kieselsteingroße Knochenstücke, welche die Organe vor Raubtieren und Jagdwaffen schützen und ein Erlegen dieser Tiere erschweren.

Riesenfaultiere sind nachtaktiv und leben in den sumpfigen Wäldern des Südens, wo sie sich von Pflanzen und Tieren ernähren und auch manchen erfahrenen Jäger töten.

Raubtier

Höhlenbären sind Einzelgänger mit einer Schulterhöhe von bis zu 1,7 Metern, sind aufgerichtet bis zu 3,4 Meter hoch und erreichen ein Gewicht von bis zu 1000 kg. In Laubwäldern beheimatet ist hält der Höhlenbär Winterschlaf und ernährt sich vorwiegend von Pflanzen. Ein einziger Tatzenschlag oder Biss erweist sich für Humanoide als tödlich.

Großwild

Auerochsen erreichen eine Schulterhöhe von 2 Metern und können bis zu 1000 kg wiegen. Sie sind eher in Wäldern beheimatet und speisen dort vom Laub und den Sträuchern. Rinder sind ungemein ausdauernd und wehrhaft.

Huftier

Rindergiraffen werden bis zu 3 Meter hoch und erreichen ein Gewicht von 400kg. Sie gelten als große und robuste Verwandte von Antilopenartigen Huftieren, die ebenfalls im Süden beheimatet sind.


Großwild, Huftier

Düsterkeiler mit vier Hauern erreichen eine Schulterhöhe von 1,7 Metern und ein Gewicht von bis zu 500 kg.

Wildschweine erreichen eine Schulterhöhe von 1,1 Metern und ein Gewicht von bis zu 350 kg.

Sie leben meist in den Wäldern in Rotten beisammen und verlassen diese auch im Winter nicht, während welcher sie sich besonders gegen ebenfalls im Norden verbliebene Grauwölfe, Höhlenlöwen und Kurznasenbären erwehren müssen.

Raubtier
Jaguare werden 160kg schwer, 60cm hoch und leben in den Wäldern der Weststromlande. Sie können hervorragend klettern und Töten ihre Beute mit einem Sprung.

Tiger werden bis zu 260kg schwer und 110cm hoch. Sie sind nachtaktiv und verbergen sich in dichtem Pflanzenwuchs der Ostlande am Boden.

Raubtier

Grauwölfe sind die gemeinen Wölfe mit einer Schulterhöhe von 0,8 Metern und einem Gewicht von etwa 60 kg. Sie jagen vorwiegend Rentier, Wildschweine und kleinere Tierarten, können aber nach tagelangem Ringen auch ein Rind erlegen. Da ihre Beutetiere nicht mit den Herden wandern, verbleiben auch sie oft in den Bergen.

Vor allem in Vollmondnächten hallt ihr Geheul über die Lande.

Arachnoid

Riesenspinnen erreichen eine Größe von einer Elle. Sie können humanoiden schreckliche Bissverletzungen zufügen und sie mit ihrem Gift töten. Sie sind eine eher seltene Erscheinung in dunklen Wäldern oder Bergland, werden manchmal jedoch von Arachnen als Nutztier gehalten.



Sonnenlandsteppen
In den weiten Graslanden der Sonnenlande südlich des Nordlanstroms befinden sich zur Winterzeit die großen Herden des Nordens. Aber auch im Sommer ist hier eine reichhaltige Tierwelt anzutreffen.

Dominante Völker: Kinder der Sonne, Centauren, Harpyen, Sphingen und Lamassu


Koloss

Riesenfaultiere erreichen eine Körperlänge von bis zu 6 Metern und wiegen 4 bis 6 Tonnen. Sie bewegen sich überwiegend vierfüßig fort, können sich jedoch auch auf die Hinterbeine aufrichten, um im Geäst von Bäumen Nahrung zu suchen. In der Haut dieser Wesen finden sich kieselsteingroße Knochenstücke, welche die Organe vor Raubtieren und Jagdwaffen schützen und ein Erlegen dieser Tiere erschweren.

Riesenfaultiere sind nachtaktiv und leben in den sumpfigen Wäldern des Südens, wo sie sich von Pflanzen und Tieren ernähren und auch manchen erfahrenen Jäger töten.

Koloss

Nashörner werden bis zu 1,8 Meter hoch und wiegen bis zu 5 Tonnen. Sie leben auf offenen Steppen und ernähren sich von Gräsern. Ohne gutes Sehvermögen sind sie leicht aufzuschrecken, worauf sie stets in den Angriff übergehen.

Koloss, Großwild

Beuteltiere sind mit braunem Pelz bedeckte Pflanzenfresser. Sie werden 2 Meter hoch und erreichen ein Gewicht von 3 Tonnen. In Herden leben sie in den offenen Steppen und sind Hauptbeute von Waranen.

Großwild, Huftier

Langhälse sind bis zu 1000 kg schwere Pflanzenfresser mit einer Schulterhöhe von bis zu 1.8 Metern. Sie leben in den Savannen und Feuchtgebieten des Südens und ernähren sich von Laub wie auch Gras.

Auch etwa 2 Meter hohe und 500 kg schwere Dromedare sowie zweihöckrige Trampeltiere werden aufgrund ihrer Erscheinung mit den Langhälsen in Verbindung gebracht.

Huftier

Wildschweine des Südens werden 1,1 Meter hoch und 400kg schwer.


Raubtier

Warane werden bis zu 7 Meter lang und erreichen ein Gewicht von einer Tonne. Als Lauerjäger fallen sie ihre Beute aus dem Hinterhalt an und ernähren sich auch von Aas. Von ihnen gebissene Beutetiere sterben nach kurzer Zeit am Gift und können schließlich von den Waranen gewittert und gefunden werden.

Mythisches Raubtier

Greifen ähneln von der Gestalt den Hieracosphingen, haben jedoch ein vollständiges Falkenhaupt ohne die Löwenmähne, oft auch die Brust des Greifvogels sowie dessen Krallen anstelle der vorderen Pranken, und tragen ihrerseits die Schwingen der Vögel, die auch sie nur zu langem Gleiten einzusetzen vermögen. Im Gegensatz zu den übrigen Löwenartigen legen Greifen Eier.

Raubtier

Löwen leben in ihren Rudeln in den offenen Steppen des Südens von der West- bis zur Ostküste. Sie werden 230kg schwer und 120cm hoch.

Raubtier

Donnervögel sind die Nachkommen noch gewaltigerer Terrorvögel, die jedoch mit Beginn der letzten Eiszeit von den Säbelzahntigern verdrängt wurden und ausstarben. Die heutigen Donnervögel werden bis zu 2,2 Meter hoch und 300kg schwer. Mit ihren Tritten und Schnäbeln können sie auch Humanoide töten und machen Jagd auf sie.

Raubtier

Große Adler können bis zu 20kg wiegen und haben eine Spannweite von 3 Metern. Ihnen wird nachgesagt Humanoide zu fressen.



Sumpflande
Im Einzugsgebiet der großen Flüsse haben in den Sonnenlanden, im südlichen Weststromland und auf den Wisperinseln die regelmäßigen Überschwemmungen beständige Sumpfgebiete geschaffen.

Dominante Völker: Gorgonen, Kinder der Sonne, Nixen, Lichtalben, Faune und Satyrn


Koloss

Riesenfaultiere erreichen eine Körperlänge von bis zu 6 Metern und wiegen 4 bis 6 Tonnen. Sie bewegen sich überwiegend vierfüßig fort, können sich jedoch auch auf die Hinterbeine aufrichten, um im Geäst von Bäumen Nahrung zu suchen. In der Haut dieser Wesen finden sich kieselsteingroße Knochenstücke, welche die Organe vor Raubtieren und Jagdwaffen schützen und ein Erlegen dieser Tiere erschweren.

Riesenfaultiere sind nachtaktiv und leben in den sumpfigen Wäldern des Südens, wo sie sich von Pflanzen und Tieren ernähren und auch manchen erfahrenen Jäger töten.

Mythisches Raubtier

Zur schlangenartigen mythischen Fauna zählen 6-8 Meter lange Wyrm, welche sowohl Gift- als auch Würgeschlangen sind, und ähnlich große Lindwürmer. Sie alle halten Winterschlaf unter dem Schlammboden und sind nur im Sommer anzutreffen, wenn auch die Herden aus dem Norden das Land erreicht haben. Dies sind die größten Raubtiere der Hexenlande.

Großwild

Riesenaffen werden 3 Meter hoch und 540 kg schwer. Sie leben in den Wäldern der Sumpflande und ernähren sich von der dortigen Vegetation.

Huftier

Wildschweine des Südens werden 1,1 Meter hoch und 400kg schwer.

Raubtier

Warane werden bis zu 7 Meter lang und erreichen ein Gewicht von einer Tonne. Als Lauerjäger fallen sie ihre Beute aus dem Hinterhalt an und ernähren sich auch von Aas. Von ihnen gebissene Beutetiere sterben nach kurzer Zeit am Gift und können schließlich von den Waranen gewittert und gefunden werden.
Männliche Krokodile werden 5 Meter lang und 250kg schwer, während weibliche 3,5 Meter lang werden. Da sie ihr ganzes Leben lang wachsen, gibt es auch solche mit 6 Metern Länge und einem Gewicht von 1000kg. Krokodile springen aus dem Wasser heraus und ertränken ihre Beute oder drehen sich um ihre eigene Achse, um sie von den Beinen zu reißen. Sie können eine Stunde tauchen und auch ein Jahr ohne Nahrung auskommen. Zudem sind sie in der Lage im Süßwasser zu leben, aber auch die Meere zu überqueren.

Koloss, Großwild

Flusspferde werden bis zu 1,6 Meter hoch und erreichen ein Gewicht von bis zu 4,5 Tonnen. Sie verbringen den Großteil des Tages im Wasser und gehen in der Nacht für die Nahrungssuche an Land.
Pfeilzähne sind bis zu 1500 kg schwere Säuger, deren Augen und Nüstern hoch am Kopf liegen, sodass sie halb-aquatisch leben können. Sie erreichen eine Schulterhöhe von etwa 1,5 Metern und sind einzig an der Südküste aufzufinden.

Fluchttier

Riesenbiber werden 2,5 Meter lang und 200kg schwer. Sie leben großteils im Wasser, wo sie auch ihre Heime bauen.


Ozean, Grimwasser und Inseln
Die Meere und der Ozean werden von hochseetüchtigem Volk und Nixen bereist, die Flüsse von Flussvolk und Nixen. Ein Großteil der Grimwasser lag vor der großen Flut zum Ende der Eiszeit noch über dem Meeresspiegel.

Dominante Völker: Tauren, Seevölker, Nixen


Koloss, Raubtier

Riesenkalmare werden 14 Meter lang und 300kg schwer. Mit ihren 8 Tentakeln und 2 Fangarmen greifen sie ihre Beute.

Riesenkraken haben hingegen 8 Tentakel und gelten im Gegensatz zu den Kalmaren als intelligent. Sie erreichen ein Gewicht von 300kg und können eine Kreisfläche von 10 Metern abtasten.

Beide Kopffüßler werden nur etwa 5 Jahre alt.

Koloss, Raubtier

Wale werden bis zu 20 Meter lang und erreichen ein Gewicht von 50 Tonnen. Sie sind vor allem durch ihre Gesänge bekannt.

Haie werden 4 bis 7 Meter lang und wiegen bis zu 3,5 Tonnen.

Mythisches Seepferd

Hippocampos sind Pferde mit Fischartigem Schweif anstelle ihres Unterleibes und Flossen anstelle der vorderen Hufen. Sie leben als wilde Herden in den Ozeanen.

Großwild

Lederschildkröten werden 2,5 Meter lang und erreichen ein Gewicht von 700 kg. Nixenvölker verarbeiten ihre Haut zu Kleidung.

Fisch

Die großen Wanderfische, der Stör, Lachs und die Forelle, leben im Meer, schwimmen zum Laichen jedoch die Flüsse hinauf. Der Stör ist im Frühjahr, Lachse und Forellen im Winter auch im Inland anzutreffen. Störe werden 6 Meter lang, 2 Tonnen schwer und 100 Jahre alt, Lachse 1,5 Meter lang und 20 kg schwer und Forellen 1,4 Meter lang und 50 kg schwer.
Die großen Standfische, der Wels und der Hecht, leben in Ufernähe am Gewässerboden. Welse können 3 bis 4 Meter lang und 40 bis 150 kg schwer werden, wobei kürzere mehr Masse aufweisen. Bei Bedrohung vermögen sie sich mit kräftigen Bissen zu wehren. Hechte werden 1,5 Meter lang und 20 kg schwer und sind als bissige Raubfische bekannt, die ein kurzes, gewaltsames Leben führen, während Welse sehr alt werden.
Große Raubfische können Boote umstoßen und ins Wasser gefallene Fischer bedrängen.


Unterwelt
Unter der Erdoberfläche sind die meisten der weitläufigen Höhlensysteme arm an Sauerstoff, weisen eine hohe Luftfeuchtigkeit auf und eine Temperatur einige Grad über dem Gefrierpunkt des Wassers. Vor allem in der Nähe unterirdischer Gewässer bieten sie so Lebensraum für Kleinstlebewesen. Die größeren Lebensformen haben zudem oft blaues Blut, welches besser mit der sauerstoffarmen Umgebung zurechtkommt.

Darüber hinaus existieren jedoch auch als Lichtkammern bekannte höhere Ökosysteme in einigen isolierten Höhlenabschnitten. Hier erlauben einige Arten von selbstleuchtenden Pilzen, Algen, Insekten und Fischen verschiedenen Farnen, Moosen und Algen Sauerstoff zu erzeugen. Der hohe Sauerstoffgehalt dieser Kammern wird wiederum benötigt um das Licht zu erzeugen, verhilft aber auch einigen Insekten zu an der Oberfläche nicht erreichter Größe zu wachsen. Da hier nur das grüne und blaue Farbspektrum abgebildet werden, sind dies die einzigen Farben, die in den Kammern gesehen werden können. Viele Lebewesen sind recht pigmentlos und ohne Sehsinn, während andere der eher trüben Beleuchtung mit großen Augen entgegenwirken.
Maßgeblich an der grünen Beleuchtung beteiligt sind große Lichtmotten, Riesentausendfüßler, Glühwürmchen und Pilze. Ein blassblaues Licht kommt von Kleinstlebewesen, Algen und kleinen Fischen im Wasser. Dominante Lebensformen der Kammern sind hierbei die grünen Farne und Moose, welche von dunkelgrünen Riesentausendfüßlern von etwa 2 zu 0,5 Metern verschlungen werden. Die Tausendfüßler strahlen selbst zwischen ihren Segmenten grünes Licht aus, das bei sauerstoffarmer Umgebung schwächer wird. Neben den großen Motten Spannweiten von einer Armlänge leben auch ähnlich große Spinnen, wobei die Motten mit einem Licht am Hinterleib miteinander kommunizieren. Nach warnendem Flackern erlischt das Licht der Motten, was dem Einfall großer, pigmentloser Fledermäuse zu verschulden ist, die zwischen den Kammern wohnen und auf ihrer Beutesuche in diese eindringen. Im Wasser wiederum sind Pfeilschwanzkrebse die größten Lebensformen.

Das fragile Ökosystem vieler Lichtkammern wurde etwa durch übermäßiges Erbeuten Licht spendender Käfer gekippt, indem die Beleuchtung für die Flora nicht mehr ausreichte. So gibt es bei mit Lichtkammern wirtschaftenden Völkern Gärtner, welche wissen die Systeme aufrechtzuerhalten und die nötige Saat auch in neue Kammern tragen können. Die größeren Insekten können hierbei aber nicht lange in der sauerstoffarmen Umgebung außerhalb der Lichtkammern überleben, sodass deren wertvolle Larven in die neuen Kammern getragen werden.
Während Zwerge vor allem die Pilze, Krebse, Fische und die großen Insekten der Lichtkammern als nahrhaft betrachten und hierzu die Lichtkammern bewirtschaften, ist die Arachnenphysiologie auf das Erbeuten der weißen Riesenfledermäuse ausgerichtet, die sich in den weitläufigen Netzen ihrer blinden Weberinnen verfangen.

Dominante Völker: Zwerge, Gorgonen, Arachnen, Feuerriesen

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