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Die Landschaft ist reich an steinigem Hügelland und großem Fels, der aus der Erde bricht und jeden Donnerschlag laut erhallen lässt. Eher schwach bewaldet sind es zunächst lose Baumgruppen, die gigantische Ausmaße annehmen. Oft kommen schwere Nebel von den Bergen, die von großen Stürmen abgelöst werden, bis die Sonne wieder durch die dunkle Wolkendecke bricht.

Schiffsbau
Langboot
Bootsbau


Arachnenseide
Weben


Schuppenkleid
Knochennadel
Handspindel, Ahle
Tangbekleidung


Reiterei
Oreichalkos
Rauchgerbung
Hirngerbung
Unterseegerbung


Speichenrad
Holzrad
Schlitten
Schleife


Bronzeguss
Holzverarbeitung
Verbundwerkzeug
Kaltlandwerk


Zyklopenmauern
Keramikglasur
Kupferguss
Elementarmetalle


Felsenheim
Steinbruch
Megalithbauwerke
Steinverarbeitung
Steinschmiede


Ziegelbrennerei
Stampflehmbau
Lehmziegel
Korbflechten
Werkzeug


Lehmöfen
Töpferei
Feuerstätten


Zeit der ersten Sonne
Geboren auf den alten Schiffen aus den verlorenen Tiefen kannten wir um uns nur weites Meer, das immerzornig gegen die Flanken schlug, den kalten Wind, der unaufhörlich an unserer Haut zerrte, über uns nur finstere Wolkendecke, die immergrollend mit ihren Blitzen schlug. Doch fern der wankenden Welt erhob sich uns späten Kindern der Schiffsbauer der Horizont, ein grauer Baum aus den schwarzen Untiefen in die flackernden Unhöhen, sich räkelnd, langsam und gemächlich, weise und bedächtig, träumend und noch nicht erwacht. Hier war der alten Riesin ein Licht erstrahlt, ein Herz in roter Glut, das unsere Schiffe rief aus allen Meeren. Es wuchs nicht nur, da wir ihm näher kamen, brannte sich seinen Weg hinauf durch Stamm und Rinde, und entzündete die Krone. Laut schrie sie auf, als der Feuervogel sich erhob, brannte hernieder und ließ im großen Feuer Fels und Asche regnen über das hungrig Meer. Trost schenkten unserer Schiffe Bannsängerinnen dem sterbend Kind, als ihr Gesang es zurück in den Schlaf wiegte. Aus der niedergehenden Asche entstieg zögerlich das karge Land, in dessen Fels sich die Spiegel aus schwarzem Glas befanden. Als der graue Regen lag und der Bernsteinvogel durch den dunklen Schleier auf das Land blickte, wuchsen aus des Baumes Asche zahllos seine Kinder, tausendäugig und von dunkler Rinde, die Schwarzeiben, und blickten zurück.

~ Die erste Reise, Norn
Sternenkleid
·Schwarze Federn kleideten den alten Wanderer, der den Vater bezwang. Gesehen ward er auf Rabenbein stolzierend, mit acht Augen über schwarzem Schnabel blickend, und mit Vogelkrallen an sechs Armen auflesend, als er aus der falschen Höhle schritt und alle blickend Vögel aufschraken. Nicht Rabe noch Weberin verschmähten ihn seine Väter, sodass wir Schwestern ihn lehrten. Doch wob er mit unserer Kunst das Schicksal des Vogelvaters, spielte auf der großen Harfe die Echos der sterbenden Baummutter und zwang ihn in den Schlaf. Hier zerriss er den Himmelsvogel, aus seinen Federn das Sternenkleid über die Geisterpfade zu weben. Das Phoenixei aber trug er durch Geisterpforten ins Land der Schlangen im großen Meer. So ward aus dem Geist ein Gott, und schwarze Vögel kamen vom schlafenden Wald herab, um von seinem Werk zu berichten, und brachten die Saat der alten Bäume hinab ins Schlangenland.·

~ Schicksalsaugen, Erl
Traumwald
"Endlos erstreckte sich der lauernde Wald, gebrochen nur von hohem Fels und schwarzen Tümpeln. Von den steinernen Anhöhen aus zürnten stolze Greifen, in den Wurzeln wachten geduldige Weberinnen, aus dem Geäst blickten wissbegierige Aschevögel, alte Raben, und immer, wenn die Tümpel ruhten, lauerten hungrige Najaden. Doch wenn die tausendäugig Bäume schliefen, wanderten durch den lauernd Wald wir Dryaden auf unserer Erinnerung entnommen alten Pfaden, welche unsere Mutter, die wir nie sahen, uns mit ihren Wurzeln dereinst zog."

~ Geisterpfade, Ur
Wurzelwelt
"Seit dem Tag, an dem die lange Nacht began, brannte am Ende jedes unserer alten Pfade ein kaltes Feuer in den finstren Tümpeln, am Anfang aller Pfade aber der große Sternenriss, an dem die Mutter stand. So trugen auch wir auf unseren Wanderungen unser Licht zum Gestirn. Hier aber fanden wir im Wasser das tote Land, tief unter dem endlosen Wald, und in den Sternen die Pforten dorthin. Und dort sahen wir, dass ihre Wurzeln einst nicht im alten Wald endeten, sondern von deren Gipfeln und hohen Hügeln aus auch die zweite Welt durchzogen."

~ Himmelspforten, Ur
Zeit der zweiten Sonne
Bebend erbrannte das starre Land, als das Ei barst und die gläserne Erde sich zu Fluten ergoss. Die schlafenden Schlangen, einst Najaden geboren, krochen abermals durch den Schlamm, einander und Meereswesen zu verschlingen. Auch erwachte die schlafende Saat und überzog das Land mit Pflanzenwuchs, welcher Nahrung bot für Vögel des Himmels und den gehörnten Herden, die einst von unseren Schiffen den Najaden geopfert im Land der Schlangen überdauerten. All dies gedeihte unter den Schwingen des Bernsteinvogels, der abermals die Nacht entzündete und mit seinem Flug den Tag bringen sollte. Doch weckte des Vogels Schrei auch den Traumwald zwischen den Sternen, der hungrig blickte auf die Welt darunter. So stürzten die Greifen vom Himmelswald herab, ihn nie wieder zu betreten. Auch unsere Schiffe sanken auf die Welt hernieder, sie zu bevölkern mit unserart. Einzig das Schiff der Jägerin, dem sich stets alle Meere beugten, verblieb die Walde zu bereisen Tag und Nacht.

~ Das alte Land, Norn
Tiefenlicht
·Drei Städte auf ihren Reisen spenden Licht dem endlosen Schlund. Die älteste ist das Schiff der Jägerin, dem sich alle Meere beugen. Die zweite ist das hohe Licht, zu dem alle Geisterpfade führen, an dem die träumende Königin ruht. Die dritte bereist auf dem Rücken des Bernsteinvogels die Welt, so nah an seinem Feuerkleid umhüllt von gerötetem Licht. Und von beiden Seiten der trügerischen Wellen leuchten sie herab in die Tiefenwelt. Hierhin ziehen junge Miragen aus den Spiegeln, um dort in den Herzen Fremder zu erwachsen und mit ihnen in den Wald zurückzukehren. Hierhin stürzen Phantasmen aus dem Geäst, um die Geister Träumender in den Wald zu entführen und ihre Herkunft vergessen zu machen. Und hier wandern die Miasmen, ihren Schwermut über die dort Lebenden zu legen, und das Ende ihrer Pfade zu erkunden.·

~ Die gelogene Welt, Erl
Geister sind das erwachte Bewusstsein eines weltlichen Äquivalentes, etwa eines Lebewesens oder abstrakteren Konzeptes. So wie Lebewesen oft im frühen Kindesalter Erinnerungen sammeln und ein Bewusstsein entwickeln können, erwacht auch manch altem Gewässer, Gewächs, Wald oder einer Herde ein Naturgeist, sowie alten Gegenständen und Gebilden, wie Schiffen, Bögen und Städten ein Kulturgeist. Mit Art des Äquivalentes gehen für den Geist Fähigkeiten und Pflichten einher.

Das Erwachen eines Geistes geht nur langsam vonstatten, und oft erinnern sich die Geister früherer Ereignisse nur gleich einer fernen Kindheit, bruchstückhaft und an einschneidenden Momenten am klarsten. Zum Traum verlassen Geister ihr weltliches Äquivalent und streifen in der astralen Anderswelt umher, wirken mit ihrer Anwesenheit aber bereits auf die Dieswelt und können derart wahrgenommen werden.

Bei Beschädigung ihres Äquivalentes werden Geister schwächer und verenden mit dessen Zerstörung. Diesem Schicksal vermögen einige jedoch zu entkommen, indem sie sich durch Besetzen geeigneter Behältnisse oder durch Geburt eine neue sterbliche Hülle aneignen. Meist ist der Verlust des Äquivalentes jedoch ein traumatisches Ereignis, das Erinnerungen und Charakter des Bewusstseins beschädigt. Zur Wiedergeburt fähige Geister sind als Gottheiten, zur Besetzung fähige als Dämonen bekannt.
Mittjahreskind
Zu Mittwinter und Mittsommer geborene Kinder haben eine natürliche Begabung Nornhexereien zu erlernen.

Drittes Auge
Ein drittes Auge auf der Stirn erlaubt Geister zu sehen.
Mehrlingskind
Als Mehrlinge geborene Kinder haben eine natürliche Begabung Erlhexereien zu erlernen.

Mehrlingsleid
Starke Gefühlsregungen werden den übrigen Mehrlingen zuteil.
Mondkind
Zu einer Mondfinsternis geborene Kinder haben eine natürliche Begabung Urhexereien zu erlernen.

Krallenwuchs
Mondkindern wachsen Krallen anstelle der Finger- und Zehennägel.
 .: Hexenweltenbau
Bearbeitet am 05.12.2022, 14:30
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Sammler nutzen Erntemesser oder Erntesicheln aus gebogenem Holz oder Geweih, in das Steinscherben mit Harz oder Birkenpech eingeklebt sind, sowie manchmal Mörser, um Zutaten zu verarbeiten. Als Nahrung oder Medizin dienen Nüsse, Beeren, Pilze, Kräuter, Wurzeln, Früchte, Wildgemüse, Samen, Muscheln, Algen, Honig und Insekten. Weiterhin werden mit Pflanzenfasern und Wildlein Körbe, Seile und Textilien hergestellt.
Einige Sammler kultivieren mit Grabstöcken in kleinen Gärten vor allem Lein, Kräuter, einige Wurzeln und Gemüse, im Süden zudem Getreidesorten und Hülsenfrüchte. Nutzpflanzengärten in der Wildnis werden in möglichst unzugänglichen Gebieten angelegt, um ihre Lage geheim zu halten und vor Tieren zu schützen.
Beim organisierten Gartenbau, dem Regenfeldbau, werden Böden in regenreichen Gebieten mit Grabstöcken oder Furchenstöcken aufgelockert und gewendet. Lein wird im Frühjahr, Getreide im Frühjahr oder Herbst als Mischkultur mit Hülsenfrüchten gesät. Geerntet wird mit Erntemessern oder Erntesicheln aus gebogenem Holz oder Geweih, in das Steinscherben mit Harz oder Birkenpech eingeklebt sind.
Mit dem Regenfeldbau muss ein Teil der Ernte als Saatgut aufbewahrt werden. In trockenen Gebieten geschieht dies in Korngruben. In feuchteren Gegenden wird Korn hoch gelagert, um Insekten und Ungeziefer fernzuhalten und Luftzirkulation zu gewährleisten. Manchmal eignen sich auch Höhlen und stillgelegte Steinbrüche zur Lagerung. Oft werden Katzen als Kornwächter gegen Nagetiere gezähmt.
Beim Bewässerungsfeldbau wird Flutwasser der Flussufer auf von Kanälen umsäumte Felder um- und anschließend zurückgelenkt. Solche Felder sind nicht wie im Regenfeldbau auf regenreiche Gebiete oder Flussufer angewiesen, sondern können weit ins Inland vorragen. Der Bau von Bewässerungskanälen, Terrassen im Bergland, sowie Gräben und Mauerwerk zum Schutz vor Wildtieren ist jedoch arbeitsintensiv.
Arbeitsintensiver als beim Bewässerungsfeldbau werden mit dem Dammbau gewaltige Bewässerungsprojekte bewältigt. Nach ausreichend Wasserstandsmessungen zur Flutvorhersage wird Flutwasser mit Dämmen und Kanälen zur Speicherung in künstlichen Seen umgelenkt. Seen dämpfen verheerende Fluten und bewässern während anhaltender Dürren.
Die Sonnentempel des Phoenixkultes unternehmen atmosphärischen Messungen und Vorhersagen, sind jedoch primär Saatbanken. Für nur wenige Jahrzehnte bis Jahrhunderte ist Ackerbau möglich, bevor das Klima wieder umschwingt und die Tempel hungernden Plünderern und kalten Wintern widerstehen müssen. Erst zum Anbruch der nächsten Warmphase geben sie die neue Saat frei.





Seit Grauwölfe zur Jagd gezähmt wurden, werden Hunde gezüchtet. Im Süden verbreitet sind Windhunde für die Gazellen- und Hasenjagd, im Norden und im Bergland große Hirten- und Schlittenhunde mit dichtem Fell. Als Packtiere befördern diese über 8 Stunden bei 6km/h Lasten von bis zu 25kg, als Zugtiere bis zu 12kg mit 5,4km/h oder 4kg mit 8,5km/h. Schlittenhunde benötigen 2kg Frischfleisch am Tag.



Auf der Pirsch schleichen sich Jäger gegen den Wind heran. Auf ein Zeichen hin geben sie ihre Deckung auf, um ein Beutetier gemeinsam mit Speerschleudern, Speerwurf und Pfeilen zu treffen, sowie im Nahkampf mit Lanzen und Spießen niederzustechen. Flieht das Tier, wird es aufgegeben oder bis zur Erschöpfung verfolgt. Jagdwölfe nehmen die Witterung verwundeter Beute auf.
Auf einer Ausdauerjagd wird die Beute bis zu deren Erschöpfung gehetzt. Schnelle Jäger vermögen die Beute mehrmals einzuholen und durch Fernwaffen zu verwunden. Auch als Gewichte an die Beute gebundene Fangsteine können dabei helfen die Flucht zu verkürzen. Neben Fährtenlesekönnen der Jäger können auch Jagdwölfe die Witterung verwundeter Beute aufnehmen.
Auf der Treibjagd wird die Beute von der Treibergruppe aufgescheucht, um in Richtung einer Fängergruppe, von Fallgruben, Sümpfen, Wäldern oder Klippen zu fliehen. Aus dem Hinterhalt greift die Fängergruppe die Beute mit Fernwaffen an, ist zur Selbstverteidigung aber auch mit Lanzen bewaffnet. Jagdwölfe nehmen die Witterung verwundeter oder entkommmener Beute auf.
Auf der Beizjagd auf den offenen Steppen erbeuten Habichte, Falken und Uhus vorwiegend Füchse, Hasen, Vögel und junge Ziegen. Große Adler und Harpyen erlegen auch Rehe, Rentiere und Wildpferde und halten Grauwölfe bewegungsunfähig, bis Jäger hinzustoßen. Jagdvögel werden in jungem Alter lebend gefangen, zur Beizjagd erzogen und trotz 30-jähriger Lebenserwartung nach 10 Jahren in die Freiheit entlassen.
Lauerjäger verstecken sich in den Graslanden, Felslanden, Bäumen und Baumkronen und erwarten dort oft mit Wurfwaffen und Bögen ihre Beute. Einigen dient zudem manchmal ein kleineres Beutetier als Köder, der größere Raubtiere anlocken soll.
So wie Raubtiere erlegte Beute bald wittern und sie den eigentlichen Jägern streitig machen, sind auch die Jäger einiger Völker darauf aus andere Jäger oder Raubtiere um ihre Beute zu erleichtern, etwa indem diese mit Feuer verschreckt werden. Diese Art von Jagdparasitismus ist für alle betroffenen gefährlich, da auch die Raubtiere auf ihre Beute angewiesen sind und darum kämpfen.



Hirten leben in Zelten bei ihren Herden und führen sie tags zu den Weiden und für die Nächte zu den Pferchen. Bemalungen und Schmuck sollen Jäger davon abhalten ihre Tiere zu erlegen. Regelmäßig schlachten sie zur Gewinnung von Nahrung und Beiprodukten. Sie haben viel Zeit den Umgang mit Schleudern und Seilen zu üben, mit denen sie Ziele zu Fall bringen und ihre Herde gegen Raubtiere verteidigen.
Ziegen- und Schafshirten in den Gebirgen und Tallanden können alleine 200 Tiere halten, reitende Hirten in eisfreien Steppen ohne harschen Schnee bis zu 500 Tiere. Sie dienen der Gewinnung von Fleisch, Fell, Horn, Milch und Wollfasern, die zu Garn verarbeitet und gehandelt werden. Beim Lagerwechsel als Packtiere gebraucht befördern Ziegen über 8 Stunden bei 2,5km/h Lasten von bis zu 16kg.
Rinder werden im Grasland warmer Regionen gehalten, da sie bei harschem Schnee und Eis nicht weiden. Sie dienen zur Gewinnung von Milch, Fleisch und Fellen. Kühe erreichen 500kg, kastrierte Ochsen bei 1,5m Schulterhöhe 650kg. Als Lasttiere befördern Ochsen über 8 Stunden bei 3,5km/h Lasten von 170kg und ziehen oft im Zweiergespann unter einem Joch Karren oder Pflüge.
Rentiere dienen als Lasttiere, zur Gewinnung von Fleisch, Fell, Horn und Milch. Die Herde muss regelmäßig von guten Läufern und Hirtenhunden zusammengetrieben werden, bleibt nicht lange an einem Ort und verwildert nach nur wenigen Tagen fern ihrer Hirten. Als Packtiere befördern sie über 8 Stunden bei 5km/h bis zu 56kg. Am Schlitten reisen sie etwa 25km am Tag und grasen den Rest des Tages.
Südlich der Rentiersteppen dienen Pferde als Lasttiere, zur Gewinnung von Fleisch, Fell und Milch. Zusammengehalten werden die Herden von Reitern. Pferde graben auch bei rauer Witterung unter Eis und harschem Schnee nach Nahrung. Domestiziert erreichen sie 1,5m Höhe und 450kg und befördern über 8 Stunden bis zu 65kg bei 5,6km/h, als Zugtiere bis zu 55kg bei 2,4km/h oder 45kg bei 4km/h.
Lamaherden leben im frostigen Grasland der Hochgebirge ab 4km Höhe, wo keine Landwirtschaft mehr möglich ist. Domestiziert erreichen sie bei 200 kg eine Schulterhöhe von 1,3m und Gesamthöhe von 1,8m. Als Lasttiere transportieren sie über 8 Stunden bei 4,5km/h Lasten von 40 kg über schwieriges Gelände und grasen genügsam entlang der Wege.
Yakhirten leben in Mammutsteppen und Hochgebirgen ab 5km Höhe. Sie produzieren Wolle, Fleisch und Dung, der getrocknet als Brennmaterial dient. Yaks suchen stets Wasser und Weideland, essen im Winter jedoch oft Schnee. Domestiziert erreichen sie 1,5m Schulterhöhe und 650kg. Als Lasttiere befördern sie über 8 Stunden bei 2,8km/h Lasten von 200kg.



Ursprünglich wurde nur Wildhonig geerntet. Inzwischen werden zur Gewinnung von Honig und Wachs Bienenstöcke aus Schlamm, Lehm, geflochtetenen Körben und in Bäumen gehalten. Einige Siedlungen halten dreizig Stöcke und ernten jährlich 500kg Honig und 70kg Bienenwachs. Honig wird als Süßspeise, aber auch Zutat alkoholischer Getränke verwendet. Regional ist wilder Tollhonig als Rauschmittel bekannt.
Schweinezucht wird in sesshaften Siedlungen mit Wildschweinvorkommen und Gartenabfällen aus dem Gartenbau betrieben. Gefangene Ferkel werden in Pferchen und Ställen großgezogen und manchmal wieder mit Wildschweinen verpaart. Da nur wenige Zuchtkeiler benötigt werden, werden die meisten kastriert und vorwiegend geschlachtet.
Wildesel leben in eher trockenem Bergland und gelten als schwindelfrei. Anders als Steppenpferde ergreifen sie in Stresssituationen nicht die kopflose Flucht, sondern erstarren und halten inne. Länger als Pferde können sie auch ohne Wasser oder Nahrung zurechtkommen. Sie ziehen Karren und werden als Reittiere gebraucht. Als Lasttiere tragen die etwa 200kg schweren Esel bei etwa 4km/h 50kg.
Maultiere sind die sterilen wie wertvollen Nachkommen männlicher Esel und weiblicher Pferde. Sie benötigen weniger Nahrung und sind stärker als vergleichbare Pferde, und haben zudem die Ausdauer und das ruhige Gemüt der Esel. Maultiere von 450kg transportieren über 8 Stunden bei 7,2km/h etwa 90kg und legen bis zu 25km ohne Rast zurück. Durch die schwierigen Zuchtbedingungen sind sie selten.



Während die Beute der Nixen auch mit Krallen und Zähnen erjagt werden kann, nutzen die handwerklich begabten Völker auch Fischspeere, Harpunen und Netze. Einige Küstenfischer laufen bis zu zehn Minuten lang unter Wasser über den Meeresgrund und stechen hierbei mehrere Fische.
Ufernahes Fischen findet an Fuhrten und kleineren Gewässern statt, wobei der Fisch mit der Hand gefangen, oder mit einem Fischspeer oder einer Harpune gestochen wird. Für gewöhnlich können Fischer und ihre Angehörigen schwimmen.
Kraftschonender als die Jagd nach einzelnen Fischen ist die ufernahe Fischerei mit Fischzäunen, Reusen, Angeln oder Netzen.
Auf ihren Booten befahren einige die Binnengewässer, Flüsse und Seen, und fischen so fern der Ufer, was oftmals sesshafte Küstensiedlungen ernähren kann. Gefährlich ist für diese jedoch die Sommerzeit, in welcher die Gewässer über die Ufer treten, sowie die strengen Winter, in welchen die Gewässer zufrieren.
Mit dem Bau hochseetüchtiger Langboote und Schiffe steht den Völkern die Hochseefischerei offen. Diese erlaubt unter Zuhilfenahme weiterer Nahrungsquellen auch größeren Siedlungen Sesshaftigkeit.


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