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Bearbeitet am 19.04.2016, 03:46
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Mythische Schlangen, Löwen und Pferde


« Schlangenartige »

Gehörnte Völker tragen oft mit Stolz Horn am Haupte, mit welchem sie in Wettkämpfen aufeinander stoßen. Derart bewaffnet vermögen sie es auch gegen jedwede Bedrohung zu rammen und sich so zu wehren.
Mit Flügeln versehene Völker vermögen darauf zu gleiten oder gar zu fliegen, doch selbst Gleitsprünge und Drohgebärden erweisen sich ihnen bereits als nützlich.
Wesen mit welchselwarmem oder gar kaltem Blutkreislauf sind nicht auf Wärme angewiesen. Abkömmlinge des Immerwinters sind hierbei an ein Leben im ewigen Eis angepasst.
Nachtaktive sowie in der Unterwelt beheimatete Völker können gut im Dunkeln sehen und tragen oft Krallen.

Zur schlangenartigen mythischen Fauna zählen die Drachen und ihre Abkömmlinge. Sie alle sind Gestalten der Urgewalten und können so dem Immerwinter, den Allfeuern, den Sturmfluten oder dem ewigen Fels zugeordnet werden. Während die ersten Drachen, die erste Schöpfung der Urgewalten, zu den gottgleichen Allwesen zählten, ist ihre Nachkommenschaft eher mit sterblichen Tieren zu vergleichen, die unter diesen jedoch bei weitem die gefährlichsten aller Raubtiere sind. Schlangenartige haben eine Lebenserwartung von bis zu 300 Jahren.

⊕ Drachen: Zu den Drachen werden etwa 6-8 Meter lange Echsenwesen gezählt, die zusätzlich zu ihren vier Beinen zwei mächtige Flügel tragen, auf welchen sie sich in die Lüfte zu erheben vermögen. Während einige grazile Flugjäger sind, gibt es auch schwerfälligere Drachen, die eher am Boden lauern. Als gefährlich gelten ihre messerscharfen Zähne, als undurchdringlich ihr Schuppenkleid, als zerreißend ihre Krallen und ihr peitschender Schweif, als tödlich ihr Odem und selbst der Schrei einiger Drachen soll bereits Leben gefordert haben.

Weißschuppige Winterdrachen tragen Kälte und Schnee auf ihren Flügeln und den eisigen Hauch des Winters in ihrem Odem. Hoch droben in den Nebeln verschneiter Berggipfel, im hohen Norden, in der Eiswüste und in den Polarregionen sind sie beheimatet und schlafen in wärmeren Gegenden oft den ganzen Sommer, manchmal gar gefroren zahllose Jahre, um dort im Winter wieder zu erwachen und auf die Jagd zu gehen. Ihre Beute sind zumeist Mammuts, Wollnashörner, Auerochsen und andere Herdentiere, manchmal aber auch Bären und andere Räuber. Oftmals verstecken sie sich in Schneestürmen, vor allem, wenn sie auf ihrer Suche nach Beute größere Siedlungen anfliegen.

FeuerdrachenRot- und Schwarzschuppige Feuerdrachen hingegen sind Wesen des Allfeuers und oft in vulkanisch aktiveren Gegenden sowie der Unterwelt beheimatet. Ihr Odem bringt das Feuer und auch ihr glühendes Blut entzündet sich nur allzu schnell. Oft sind sie für große Brände und Verwüstungen verantwortlich und steigen zu ihrer Jagd gemeinsam mit der Asche aus den brennenden Bergen auf.

Die eher schmächtigen und eleganten dunkelblauen Sturmdrachen tragen die großen Gewitterstürme über das Himmelszelt. Zwischen Blitz und Donner winden sie sich in ihrem Tanz in dem finsteren Gewölk und jagen, wenn die Gewitter auf die Berggipfel treffen, hoch oben in den Wipfeln nach Harpyen und anderen Bergbewohnern, kommen jedoch nie aus dem Sturm heraus auf die Erde hinab. So verbringen sie ihr gesamten Leben in der Luft. Es heißt, selbst die Toten werden während ihres Falls von ihren Artgenossen verschlungen bevor sie den Erdboden erreichen.

Einzig die Erde, der ewige Fels, hat nur braungrüne Lindwürmer, Hydren und Wyrm und keine flugfähigen Drachenartigen hervorgebracht.

⊕ Schlangenartige: Als Unterarten der Drachen gelten solche, die nicht sechs Gliedmaßen tragen. Hierzu zählen die vierbeinigen Lindwürmer, die Wyvern mit zwei Flügeln und Hinterbeinen, die Amphithere als geflügelte Schlangen und die Wyrm, welche die großen Schlangen zu Land und in Gewässern umfassen.

Auch ihr Schuppenkleid färbt sich entsprechend ihrer Urgewalt weiß, schwarzrot, dunkelblau oder grünbraun und auch sie können den Odem ihres Elementes speien, wobei die Felsdrachen Giftspeier sind. Obgleich sie alle ebenso bis zu 8 Meter lang werden können, sind die Schlangenartigen stets schmächtiger als ihre Artgenossen unter den Drachen.

« Löwenartige »

Mit Flügeln versehene Völker vermögen darauf zu gleiten oder gar zu fliegen, doch selbst Gleitsprünge und Drohgebärden erweisen sich ihnen bereits als nützlich.
Nachtaktive sowie in der Unterwelt beheimatete Völker können gut im Dunkeln sehen und tragen oft Krallen.

Zu den Löwenartigen zählen die Mantikoren, Greifen und Chimären. Sie sind Verwandte der Sphingen und können diesen geboren werden, wenn eine ihrer drei Blutslinien über die Generationen zu stark wird. So sind Mantikoren Ausprägungen der Androsphingen, Chimären solche der Criosphingen und Greifen jene der Hieracosphingen. Im Gegensatz zu den Sphingen kulturlos sind sie eher der Fauna zuzuordnen, jagen fern der Gesellschaften nach Beute und zeugen ihrerseits Nachkommen, unter welchen auch die für die Bestien wiederum unerwünschten Sphingen wieder das Licht der Welt erblicken können. So ist im Kind einer Chimäre und eines Greifen etwa die Linie der Androsphingen wieder erstarkt, sodass eine Androsphinx oder ein Mantikor daraus hervorgehen kann. Löwenartige haben eine Lebenserwartung von bis zu 30 Jahren.
Obgleich eher als Menschenfresser bekannt, sind einige wenige Greifen vor allem in Sagen auch als heroische Reittiere gezügelt worden.

GreifMantikoren, die Menschenfresser, sind zinnoberrote Löwen mit dem Gesicht der Menschen, den Schwingen der Falken und dem Schweif eines Skorpions oder einer Schlange. Ihnen verhelfen die Schwingen zu Wendigkeit und gewaltigen Gleitsprüngen, jedoch nicht zum Fluge. Zur Sprache fähig überwiegen den Wesen die tierischen Instinkte, sodass sie nie eine Kultur hervorzubringen vermögen und stets wilde Jäger bleiben. Gefürchtet werden ihre muspillischen Worte als dämonischer Wahn, der von Tyrannei, Neid und Trieben kündet und in den Herzen seiner Hörer erwecken will. So wird man vielleicht nie erfahren, ob sie wahrlich sprechen können oder nur solche Laute zum Schrecken ihrer Beute erlernt haben.
Greifen ähneln von der Gestalt den Hieracosphingen, haben jedoch ein vollständiges Falkenhaupt ohne die Löwenmähne, oft auch die Brust des Greifvogels sowie dessen Krallen anstelle der vorderen Pranken, und tragen ihrerseits die Schwingen der Vögel, die auch sie nur zu langem Gleiten einzusetzen vermögen. Im Gegensatz zu den übrigen Löwenartigen legen Greifen zur Zeugung ihrer Nachkommen Eier. Als Fauna werden sie nie zur Sprache fähig sein.
Chimären sind mächtige Löwen, die auf der Schulter zusätzlich das Haupt einer Ziege tragen und denen anstelle ihres Schweifes eine Schlange mit wachsamem Haupte erwächst. Sie leben zwischen den warmen Dämpfen vulkanischer Lande und sollen dort auch selbst Flammen speien. Als Fauna werden sie nie zur Sprache fähig sein.

« Pferdeartige »

Gehörnte Völker tragen oft mit Stolz Horn am Haupte, mit welchem sie in Wettkämpfen aufeinander stoßen. Derart bewaffnet vermögen sie es auch gegen jedwede Bedrohung zu rammen und sich so zu wehren.
Pelzbeinige Völker erreichen auf ihren Hufen oder Klauen große Schrittlängen bei hoher Stabilität, wodurch sie sich schneller fortbewegen als solche mit humanoiden Beinen. Während Steppencentauren Hufe bilden, laufen die übrigen Pelzbeinigen auf Klauen.
Mit Flügeln versehene Völker vermögen darauf zu gleiten oder gar zu fliegen, doch selbst Gleitsprünge und Drohgebärden erweisen sich ihnen bereits als nützlich.

HippocamposPferdeartige sind die wilden Mischbestien der Sturmfluten. Scheu leben sie in den südlichsten Landen. Gemeinhin sind sie nicht kräftig genug Reiter zu transportieren. Pferdeartige haben eine Lebenserwartung von bis zu 60 Jahren.

Hippocampos sind Pferde mit Fisch- oder Schlangenartigem Schweif anstelle ihres Unterleibes. Sie leben als wilde Herden in den Ozeanen.

Pegasos sind Pferde mit großen, weiß gefiederten Schwingen über ihren Schultern, auf denen sie auch über große Abgründe hinweg zu gleiten vermögen. In kleinen Herden leben sie in den Berglanden und Inseln im Südwesten.

Einhörner sind Schimmel mit einem gewundenen weißen Horn auf ihrer Stirn. Sie leben scheu in den warmen Laubwäldern des Südens und im Weißlichtwalde. Drachenwesen wie auch Geister fürchten ihr Horn.

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